Zetel Sie wissen einfach, wie man feiert, die Zeteler. Die Eröffnung des Zeteler Markts selbst war schon ein einziges Fest. Bei bestem Wetter – es war nicht zu kalt, der Himmel war blau und die Sonne schien – kamen unzählige Zuschauer. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Zetel-Neuenburg und die Musik- und Showband Grabstede spielten einen Dialog: Einer legte vor, der andere antwortete, sie überboten sich gegenseitig mit modernen Arrangements aktueller Titel auf klassischen Instrumenten. Der Festplatz vor dem Rathaus wurde immer voller, bis dann Bürgermeister Heiner Lauxtermann ans Pult trat und die Gäste begrüßte.

Lauxtermann zeichnet sich bei Gelegenheiten wie diesen dadurch aus, dass er seinen Zetelern nichts vormachen will. Es sei nicht leicht für ihn, in diesem Jahr das Fest zu eröffnen. Es ist der erste Zeteler Markt, den er ohne seine Frau eröffnet. Aber er nehme sich zu Herzen, was ihm gesagt worden sei: Er solle sich nicht hängen lassen.

Längster Tag steht noch bevor

Montag: Um 14 Uhr beginnt das bunte Treiben auf dem Markt, es ist Familientag mit ermäßigten Preisen auf dem Festgelände. Ab 15 Uhr findet der Seniorennachmittag im Bayernzelt statt (Eintritt 3 Euro, Einlass ab 14 Uhr). Für Stimmung sorgt die Band „Störmwind“. Um 21 Uhr steigt das große Brillantfeuerwerk.

Mittwoch: Um 6 Uhr beginnt der Vieh- und Pferdemarkt. Um 10 Uhr startet der längste Markttag.

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Zu Scherzen aufgelegt war er daher trotzdem. Er freue sich, dass er in diesem Jahr keine Gäste aus der polnischen Partnergemeinde Szczyrk begrüßen müsse, sagte der Bürgermeister: Das schone seine Zunge. Und er stellte treffend fest: „Der Zeteler Markt ist für die Seele.“ Lauxtermann begrüßte viele Ehrengäste, darunter Landrat Sven Ambrosy, Bürgermeister aus umliegenden Städten und Gemeinden, die Bundestagsabgeordneten Hans-Werner Kammer und Karin Evers-Meyer, den „Bürgermeisterlichen Altbestand“, wie er es ausdrückte, sowie Vertreter der Kirchengemeinden, der Schulen, Kindergarten und der Feuerwehr. „Ich wünsche allen keinen dicken Kopp“, sagte er und stach das Fass Freibier an. Dann legte die Millrose-Jazzband aus Winschoten (Niederlande) los – es ist schon Tradition, dass die sympathischen Musiker den offiziellen Rundgang der knapp 200 Ehrengäste über den Markt anführen.

Die Marktgassen waren am Sonnabendnachmittag kurz nach der Eröffnung brechend voll. Auch am Sonntag strahlte die Sonne über Zetel, überall duftete es nach süßen und herzhaften Leckereien, die Musik der Karussells mischte sich mit Kinderlachen – es herrschte am Wochenende Jahrmarktstimmung pur.


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Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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