ZETEL Die Geschichte des „Maidenlagers“ des Reichsarbeitsdienstes in der Nähe des Flugplatzes Marx ist in der Chronik über den Flugplatz Marx erwähnt. Diesen Hinweis gaben mehrere Leser nach einem Suchaufruf in der NWZ  vom Donnerstag. Der Sammler Gerold Bohlen aus Varel hatte nach dem Standort des ehemaligen Lagers des Reichsarbeitsdienst gefragt, das den Namen „Abessinien“ trug.

Hartmut Stark aus Zetel erinnerte sich sofort an die Flugplatz-Chronik von Norbert Giese, die vor fünf Jahren erschienen war. In diesem Buch ist ein ähnliches Bild des Lagers abgedruckt. Und Leserin Annemarie Kache aus Bohlenberge wusste, dass sich das Lager hinter dem Bauernhof von Alfred Lübben in Klein-Horsten befand. 1982 hatte ihr Mitschüler Ludwig Behrens darüber einen Bericht verfasst. „Nicht auszuschließen, dass der Lagername Abessinien als Huldigung an den Komplizen des Führers, Mussolini, gedacht war“, hatte Behrens geschrieben. Annemarie Kache war in Horsten zur Schule gegangen.

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