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Bohlenberge Der Platz an der Wehdestraße ist niegelnagelneu, und auch die Rasen-Wälle an den Seiten sind neu – und zwar so neu, dass noch gar kein Gras darauf gewachsen ist. Deswegen kam Zetels Bürgermeister Heiner Lauxtermann am Donnerstagnachmittag zur Eröffnung mit den Worten: „Eigentlich geht das gar nicht, dass ihr hier heute schon spielt.“ Er wandte sich an die vielen Kinder und Jugendlichen, die zur offiziellen Einweihung des Mehrzweckplatzes gekommen waren.

„Eigentlich dürfte der Platz erst in sechs Wochen freigegeben werden“, sagte Heiner Lauxtermann. Und er erklärte: Weil der Rasen auf den Seitenflächen und auf dem Wall, der den Platz umgibt, erst noch wachsen müsse, dürfe der Boden rund um den mit Elastik-Platten ausgelegten Platz noch nicht betreten werden. „Aber ich weiß ja, dass ihr alle noch trainieren wollt für die Fußballweltmeisterschaft“, sagte der Bürgermeister und drückte ein Auge zu. Er habe früher schließlich auch sehr gern gekickt.

Der Platz ist damit nun offiziell freigegeben – aber unter einer Bedingung: Die Kinder und Jugendlichen müssen die Seitenränder und die Wälle schonen. Darauf rumtoben und Bälle an den Wall schießen ist tabu. Denn wenn sie nicht aufpassten, sagte der Bürgermeister, müsse der Platz doch noch für einige Wochen gesperrt werden, damit das Gras wachsen kann. Denn einen Fußballplatz umgeben von Staub – das soll es in Zetel nicht geben. Das Gras trägt außerdem zur Stabilisation der Wälle bei. Die Jungs versprachen, auf die Seitenflächen zu achten und die Wälle nicht zu betreten. Sie haben jetzt die Verantwortung dafür, dass das Gras auch wachsen kann und der Platz nicht noch mal gesperrt wird.

Die Kinder und Jugendlichen wünschten sich außerdem noch Mülleimer und eine Sitzbank vom Bürgermeister (sowie Umkleidekabinen, Duschen und Stadiontribünen).

Zur offiziellen Einweihung des Mehrzweckplatzes waren außerdem Walter Genske, Heinz Thormählen, Bernd Harms, Bernd Pauluschke und Fritz Schimmelpenning von der Gemeinde Zetel gekommen. Der ein oder andere Politiker wagte sogar einen Schuss aufs Tor.

Die Bauarbeiten für den Mehrzweckplatz hatten im vergangenen Jahr begonnen. Der alte Sportplatz, der von Kindern und Jugendlichen auch rege genutzt wurde, war zugunsten eines Neubaugebiets aufgelöst worden. Investiert hat die Gemeinde 56 000 Euro.


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Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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