NEUENBURG Sein erster Termin als neuer Landesvorsitzender der FDP führte Philipp Rösler nach Neuenburg. Er stellte sich den Fragen der Mitglieder des Ortsverbandes Friesische Wehde.

Von Traute Börjes-Meinardus NEUENBURG - Der eine vermisste die christliche Einstellung in der FDP, der andere monierte Behördenwillkür bei der Ablehnung des Bauantrages für seinen Schuppen. Ein offenes Ohr für alle Fragen und Probleme hatte Philipp Rösler. Gerade zum neuen Landesvorsitzenden gewählt, war er zur Jahreshauptversammlung des FDP-Ortsverbandes Friesische Wehde nach Neuenburg gekommen.

In prägnanter Form und mit viel Sachverstand beantwortete er die vielen Fragen aus der Versammlung und gab in seinem Kurzvortrag eine „Zwischenbilanz für Niedersachsen“ ab. Der FDP sei mit der Abschaffung der Bezirksregierung ein wichtiger Schritt hin zur Entbürokratisierung gelungen.

Auch in der Bildungspolitik müsse einiges geschehen: mehr Feuerwehrlehrer, bessere Förderung der vorschulischen Entwicklung, kostenfreies letztes Kindergartenjahr.

Stellung nahm Rösler außerdem zum geplanten Tiefwasserhafen. „Eine vernünftige Verkehrsinfrastruktur gehört dazu“, bezog er Stellung für die geplante Küstenautobahn A 22.

Auch Gisela Grützner, Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Friesische Wehde, gab ein klares Bekenntnis zur A 22 ab: „Wir wollen nicht abgehängt werden als grünes Biotop, an dem die wirtschaftliche Entwicklung vorbeigeht“. In ihrer Ansprache benannte sie außerdem das Ziel der FDP für die Landtagswahl am 10. September: „Wir wollen in den Räten in Zetel und Bockhorn und im Kreistag mit Vertretern aus der Friesischen Wehde beteiligt sein.“ Es sei ein großes Manko, dass die FDP im Rat der Gemeinde Zetel nicht vertreten sei. Neben dem Wahlkampf werde die FDP ein weiteres wichtiges Ziel im Auge behalten: die Sanierung von Schulen. Das Thema Ganztagsschule sei groß im Kommen.

Auch Ehrungen standen an bei der Jahreshauptversammlung der FDP: Für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden Wilfried Witte, Anita Ronnenberg, Rolf Koch, Else Koch und Hinrich Koch. Seit 20 Jahren halten Ewald Schröder und Erhard Bauer der FDP die Treue.

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