ZETEL Wenn sich am Montag, 25. August, mehrere namhafte Institutionen zur Gründung des Zentrums für Möbelrestaurierung in Neuenburg treffen, ist die Gemeinde Zetel unter den Gründungsmitgliedern. Das hat der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Der Verein soll den Namen „Zentrum für Holz- und Möbelrestaurierung zur Sicherung des denkmalgeschützten Werkstattgebäudes Müller” tragen. Hintergrund ist die Absicht, eine Restaurierungswerkstatt in der Müllerschen Werkstatt einzurichten, in der unter anderem Museen historische Möbel nach Qualitätsstandards restaurieren lassen können.

Der Verein wird mit Beteiligung des Landkreises Friesland, des Museumsdorfs Cloppenburg, der Handwerkskammer Oldenburg, des Zweckverbands Schlossmuseum Jever, der Stiftung Kulturschatz Bauernhof, der Fachhochschule Hildesheim-Holzminden-Göttingen sowie der Firma Carl Wilhelm Meyer GmbH & Co KG (Oldenburg) und der Gemeinde Zetel gegründet. Die Vereinsgründung sei notwendig, um weitere Stiftungsmittel zu erhalten, erläuterte Bürgermeister Heiner Lauxtermann. Die in der Müllerschen Werkstatt noch vorhandenen Werkzeuge und Maschinen sollen dort ausgestellt werden. Der Zeteler Rat billigte die Mitgliedschaft einstimmig.

Weitere Punkte der Ratssitzung bestanden in bereits öffentlich vorgestellten Planänderungen: Dabei geht es um ein Areal an der Bohlenberger Straße, das ursprünglich als reines Wohngebiet ausgewiesen war, und jetzt als Mischgebiet definiert werden soll. Auch dieser Planänderung stimmte der Rat einstimmig zu. Ein weiteres Bauvorhaben kann gelingen: Beim Kinderhof Wehde kann ein Therapiegebäude errichtet werden. Der Rat brachte den notwendigen Bebauungsplan – ebenfalls einstimmig – auf den Weg. Schließlich gibt es eine Personalie, den Rat betreffend: SPD-Ratsherr Simon Feyen hat sein Mandat zurückgegeben, weil er aus beruflichen Gründen einen Wohnortwechsel nicht ausschließen kann. Sein Nachfolger wird Michael Weidhüner. Auf der nächsten Ratssitzung würde Feyens Mandatsverzicht wirksam, und Weidhüner könnte verpflichtet werden.

Der Gemeinderat der künftigen polnischen Partnergemeinde Sczyrk wird sich in seiner nächsten Sitzung am 3. September mit der Partnerschaft zu Zetel befassen. Das teilte Bürgermeister Lauxtermann auf Nachfrage des Grünen-Ratsherrn Wilhelm Wilken mit. Und noch eine Erfahrung: Die von Zetelern als unfertig und unschön empfundene Schwarzdecke auf der Bohlenberger Straße wird nicht nachgebessert. Das hat ein Gespräch mit Vertretern des Landkreises ergeben. Wohl aber habe der Landkreis die Bitte der Gemeinde erfüllt und einen Mittelstrich auf die Straße in Höhe Ohrbült aufgetragen, was das Einordnen erleichtere, so Lauxtermann: „Wir haben einen Strich bekommen, sonst haben wir nichts erreicht“, kommentierte Lauxtermann die fruchtlose Reklamation.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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