Neuenburg Der nächste Schritt zur Feuerwand in Neuenburg ist getan: Am Samstag wurde am neuen Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr die Mauer aufgestellt, die das Kunstwerk schmücken soll. Dabei kam es auf den Millimeter an. Handwerksmeister Walter Lemke, Werner Koch vom Kunstverein „Bahner“ und Ortsbrandmeister Harm Langediers stellten die Wände „mit schwerem Gerät“ auf die vorgesehenen Plätze. Koch und Lembke gaben die entsprechenden Anweisungen für die „Feinjustierung“.

Mit dieser Maßnahme möchte der Kunstverein den besonderen Charakter Neuenburgs unterstreichen. Das Modell entstand in der Glaswerkstatt von Werner Koch. Gezeigt werden unter anderem Feuerwehrmänner, die einen Brand bekämpfen.

Bereits 2013 hatte der Verein mit der Pflasterkunst zur Kunstwoche den Grundstein für den Wunsch nach einer Kunstmeile gelegt. „Auch das Gelände des neuen Feuerwehrgerätehauses sollte mit einbezogen werden“, sagt Werner Koch.

Es sei die Idee entstanden, eine Mauer an der Ostseite des Areals entsprechend zu gestalten: „Die Mauer hat einen direkten Bezug zur Ortswehr und nimmt gleichzeitig die gestaltenden Elemente der Pflasterkunst auf“, erläutert Werner Koch. Auch bei der Neuenburger Ortswehr sei die Idee auf große Zustimmung gestoßen.

Nach Fertigstellung wird die Mauer eine Länge von 15 Metern haben. Gebaut wird sie in Sichtbeton, in Kombination von Basalt und Granitsteinen. Sponsoren und die Einsatzkräfte der Ortswehr werden mit ihren Namen erwähnt. Die bis zu 1,80 Meter hohe Mauer setzt sich aus sechs einzelnen Komponenten zusammen. Im oberen Bereich entsteht ein Feuerkamm aus feuerverzinktem Flachstahl mit Schmelzstahl. Mehr als 100 Flammen werden das Kunstwerk schmücken. Ortsbrandmeister Harm Langediers freut sich auf die Fertigstellung: „Im August ist es soweit.“

Der Ort Neuenburg hält zusammen, das zeigt sich auch bei der „Brennenden Mauer“, die auf dem Gelände des neuen Feuerwehrgerätehauses entsteht. „Die Bahner“, die Wehr Neuenburg, ortsansässige Handwerker und Bürger unterstützen das Projekt, sie sind bei der Umsetzung tatkräftig im Einsatz. Finanziert wird das Gemeinschaftsprojekt durch die Gemeinde Zetel und durch Spenden.


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August Hobbie Varel / Mitarbeiter
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