Neuenburg Damit die mehr als 100 Flammen Gestalt annehmen, werden sie 14 Stunden lang bei 820 Grad im Ofen gebrannt. Das übernehmen Werner Koch und sein Kunstglaser-Geselle Kai Ritschewald. Am Freitag sind die ersten Flammen aus dem Ofen gekommen, und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Die Glas-Flammen werden in das Metall-Gerüst geklebt, das Jürgen Bülter aus Neuenburg hergestellt hat. Was am Ende dabei herauskommt, ist die Feuerwand, die auf einer Mauer am Feuerwehrgerätehaus in Neuenburg angebracht werden soll. Die Feuerwehrkameraden haben schon angefangen und die Fundamente für die Mauer gegraben. An diesem Samstag stellen sie die Stützen für die Mauer auf. Wenn sie fertig ist, wird die Mauer eine Länge von 15 Metern haben, gebaut wird sie in Sichtbeton, in Kombination mit Basalt und Granitsteinen.

Diese Feuerwand entsteht mit vielen Helfern und Sponsoren. Finanziert wird das Kunstprojekt mit einem Zuschuss der Gemeinde Zetel und durch Spenden. Mit viel Liebe zum Detail hat der Neuenburger Werner Koch das Kunstobjekt ausgearbeitet, bald soll es das neue Feuerwehrhaus zieren.

Die Flammen bestehen aus jeweils zwei vier Millimeter dicken Glasscheiben, zwischen denen sich die Farbe befindet. Damit die Kunstglaser nicht wie bei einem Puzzle lange suchen und probieren müssen, welche Flamme in welchen Zwischenraum des Metallgestells passt, sind die einzelnen Stücke durchnummeriert. „Das muss alles passen“, sagt Kunstglaser-Geselle Kai Ritschewald.

Schon jetzt ist zu erahnen, wie die Feuerwand, von der es bisher nur Entwürfe und das nackte Stahlgestell gab, aussehen wird. Auch die Piktogramme der Feuerwehr sind schon fertig. „Das ist für die Ewigkeit“, sagt Werner Koch. „Dieses Werk wird uns alle überleben.“

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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