ZETEL Auf ein ereignisreiches Jahr blickte Eckhard Lammers, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Zetel, bei der Jahreshauptversammlung zurück. In seinem Jahresbericht listete er die zahlreichen Aktionen des aktiven Ortsvereins auf: Gespräch im neuen Jahr mit Olaf Lies, zwei erfolgreiche kulturelle Abende, Preisskat und Knobelturnier, Teilnahme an der Naturputzaktion, Kinderkino, Oldie-Disco, Fahrt zum Wasserlehrpfad in Nethen, Radtour, Ortsteilbegehung, Veranstaltung mit dem Europaabgeordneten Matthias Groote und Seniorenweihnachtsfeier.

Auch Ehrungen standen an bei der Jahreshauptversammlung. Für 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD ausgezeichnet wurden Paul Loßek und Peter Slowik. 25 Jahre dabei sind Heinz Fabrytzek, Manfred Bohlken und Egon Damrau.

Einen Bericht aus der Ratsfraktion gab Heinrich Meyer, Vorsitzender der SPD/FDP-Gruppe im Rat. Er kündigte an, dass die Jugendarbeit in der Gemeinde Zetel künftig anders gestaltet werden soll. Die SPD hoffe auf Ganztagsschulen in Zetel, dort solle die offene Jugendarbeit Einzug halten. Das Jugendzentrum werde dann nicht mehr benötigt. Denkbar wäre, dort die Sozialstation unterzubringen. „Wir müssen dem demografischen Wandel Rechnung tragen“, sagte Meyer.

Die Gemeinde Zetel sei anderen Gemeinden immer einen Schritt voraus, das solle auch so bleiben. So sei es dem Einsatz von Jonny Lüschen zu verdanken, dass die Gemeinde Zetel weniger Probleme habe als andere Gemeinden.

Über die Gemeindefinanzen berichtete Ratsvorsitzender Bernd Pauluschke. „Der Zeteler Haushalt sucht weit und breit seines Gleichen“, freut er sich über den ausgeglichenen Haushalt. Lobende Worte fand er auch für den Gemeinderat: „eine Mannschaft, mit der man gute Politik machen kann“. In seiner Funktion als Kreistagsabgeordneter berichtete er, dass der Kreis an der HRS Zetel eine Ganztagsschule einrichten will.

Aus Berlin berichtete Karin Evers-Meyer (MdB). „Der demografische Wind weht allen Gemeinden hart ins Gesicht“, sagte sie. Vernünftige Schulen werden künftig ein wichtiger Faktor sein, ist sie sich sicher: „Junge Familien werden dorthin ziehen, wo es Ganztagsbetreuung gibt.“ Die Gemeinde Zetel habe bereits vieles vorzuweisen, sagte sie, etwa die vorbildlichen Kindergärten.

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