Zetel Außerordentlich groß war die Resonanz bei der Schaustellerversammlung anlässlich des Zeteler Marktes. Michael Hempen, Vorsitzender des Schaustellerverbandes Oldenburg, konnte dabei neben vielen Kollegen auch Vertreter der Gemeinde, der Feuerwehr, der Polizei und der Kirche begrüßen. „Wir brauchen Gestalter, keine Gestalten“, forderte Hempen alle Beteiligten auf, neue Ideen hinsichtlich der Gestaltung der Volksfeste zu entwickeln: „Der Wegfall vieler Märkte macht uns zu schaffen.“ Der Zeteler Markt sei von dieser Entwicklung jedoch nicht betroffen: „Alle identifizieren sich mit dem Fest, Menschen aus der gesamten Region reisen an.“ Sorgen um die Zukunft der Branche macht sich ebenfalls Karl-Heinz Langenscheidt, Vorsitzender der Schausteller aus Ostfriesland: „Wir müssen sehen, dass auch die Kollegen mit ihren großen Fahrgeschäften auf ihre Kosten kommen.“

Bürgermeister Heiner Lauxtermann erklärte, dass die Gemeinde viel Geld in den Platz investiert habe. Das Areal sei in einem guten Zustand: „Wir bemühen uns, ein guter Gastgeber zu sein.“ Lauxtermann zeichnete dann die Schaustellerfamilie Rohlfs aus, die seit 25 Jahren mit ihrer „Schinken-Hütte“ auf dem Zeteler Markt zu Gast ist. Marion Rohlfs nahm die Ehrenurkunde und das Präsent entgegen.

Auf den Ablauf des Marktes ging dann Ordnungsamtsleiter Olaf Oetken von der Verwaltung ein. Der Marktmeister berichtete, dass das Deutsche Rote Kreuz erstmals nicht mehr im Rathaus, sondern in der Großraumsporthalle Notfälle versorge. Jugendschutzkontrollen ständen auch in diesem Jahr verstärkt an. Die Aufbauphase sei sehr entspannt verlaufen: „Alle stehen hinter dem Markt, das macht sich immer wieder bemerkbar.“

Pastor Michael Trippner wies noch einmal auf den Gottesdienst an diesem Sonntag um 11 Uhr im Festzelt am Ohrbült hin.

August Hobbie Varel / Mitarbeiter
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