Wenn es um Nachhaltigkeit bei Möbeln geht, ist als Kohlendioxid-Speicher vor allem der nachwachsende Rohstoff Holz gefragt. Laut dem Verband der deutschen Möbelindustrie (VDM) wird Massivholz seine Stellung noch einmal ausbauen. Die Rustikalität vergangener Zeiten weicht jedoch eleganteren Designs von Tischen, Sideboards und Schränken. Eiche allerdings bleibt Bestseller und wird in vielen Varianten angeboten, zum Beispiel als Ascheiche, die schwarz und angekokelt aussieht. Das ökologische Linoleum wie auch das Wiener Geflecht aus Rattan erleben einen starken Aufwind.

Bei anderen Werkstoffen hat die Branche Umwelt- und Ressourcenschonung von der Beschaffung bis zur Verarbeitung im Blick. Bei der Auswahl der Materialien wird bereits entschieden, ob ein Möbel in seine Einzelkomponenten zerlegt und diese recycelt werden können. Zum anderen geht es um Arbeits- und Gesundheitsschutz der Mitarbeiter in den Produktionsstätten.

Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) hat in diesem Zusammenhang zwei weitere Gütezeichen auf den Markt gebracht. Seit Januar 2016 bietet sie ihren Mitgliedern den Beitritt zum Klimapakt an. Das Fundament bildet die CO2-Bilanz eines Unternehmens, der sogenannte Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck). Nach dessen Berechnung wird das angefallene CO2 mit Zertifikaten durch weltweite Projekte kompensiert. Des Weiteren hat die DGM ein Gütezeichen für emissionsarme Möbel installiert, welches Verbrauchern Informationen zur Schadstoffemission gibt.

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Rund um das Thema Smart Home hat sich einiges weiterentwickelt, was auch skeptische Verbraucher überzeugen könnte. In Zukunft können Gardinen, Licht, Raumtemperatur, Musik, Backofen und Co. angesteuert werden. Das erfolgt per Fernbedienung, via Apps auf dem Smartphone oder mit Gesten- und Sprachsteuerung. Damit lassen sich zukünftig auch die Höhe eines Tisches verstellen, Schubladen öffnen und schließen und Memory-Sitzfunktionen in Polstermöbeln starten

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