Holz, Aluminium, Metall, Glas: Haustüren werden heutzutage aus den verschiedensten Materialien hergestellt, die darüber hinaus auch noch miteinander kombiniert werden können. Für jedes Objekt gibt es die passende Haustür – und der Trend der Personalisierung macht auch vor diesem Bereich nicht Halt. Individuell platzierte Verglasung mit Sandstrahlmotiv, eingearbeitete Hausnummer, Applikation aus Edelstahl oder spezielle, zum Teil auch beleuchtete Türgriffe – jeder Hausbesitzer bestimmt, wie der Empfang seines Hauses letztendlich gestaltet werden soll. Dabei ist die klassisch weiße Eingangstür zwar auch heute noch weit verbreitet, mittlerweile liegen aber auch dunklere Farben im Trend. So sind Grautöne sowie Türen in Betonoptik angesagt.

„Du kommst hier nicht rein“

Unabhängig von ihrer Optik müssen Außentüren wichtige Funktionen erfüllen – eine davon ist der Einbruchschutz. Verkäufer sowie Polizei raten Verbrauchern zu einer geprüften und zertifizierten Sicherheitstür. Bei dieser sollte mindestens der RC2-Standard erfüllt werden. Die sogenannte „Resistance Class“ (RC – übersetzt Widerstandsklasse) gibt an, wie gut Türen oder Fenster Einbruchsversuchen standhalten.

Bei RC2-Türen sind es drei Minuten, wenn ein Gelegenheitsdieb mithilfe von Schraubendreher, Holzkeilen und einfachen Zangen versucht, ins Innere zu gelangen. Erzielt wird dieser Schutz durch Bandseitensicherungen, verstärkte Füllungen, sogenannte durchwurfhemmende Gläser sowie Mehrfachverriegelungen. Dabei bieten viele Modelle unterschiedlicher Hersteller heutzutage eine automatische Variante an. Dabei verriegelt die Tür über die Nebenschlosskästen bereits beim bloßen Zuziehen automatisch – selbst, wenn man vergisst, die Hauptschlossverriegelung zu betätigen, ist das Zuhause damit sicher.

Förderungen in Anspruch nehmen

Türen, die bestimmten Anforderungen wie dem RC2-Standard entsprechen, werden durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit einem Zuschuss von 20 Prozent auf die ersten 1.000 Euro und mit 10 Prozent auf jede weitere 1.000 Euro gefördert. Wichtig: Die Förderung muss vor Beginn der Maßnahmen über das KfW-Zuschussportal beantragt werden.

Nachrüsten möglich

Wer keine neue Tür installiert, kann die vorhandene mit einbruchhemmenden Elementen nachrüsten und auch dies fördern lassen – zum Beispiel mit geprüften und zertifizierten Querriegelschlössern. Diese laufen über die gesamte Breite des Türblattes und sind fest im Rahmen oder Mauerwerk verankert. Laut KfW erhöht eine fachgerechte montierte Mehrfachverriegelung den Widerstandswert einer Tür auf der Schlossseite, auch eine Neuverglasung mit einbruchhemmendem Glas sei möglich.


     www.kfw.de 
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