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Die Garage ist bekanntlich erfunden worden, um in erster Linie dem eigenen Fahrzeug einen sicheren Unterschlupf zu gewähren. Doch die Zeiten, in denen dieser Raum nur diesen einen „Auftrag“ erfüllt, sind längst vorbei. Mit kreativen Gestaltungsideen setzt die Garage nicht nur Auto, Motorrad und Co perfekt in Szene, sondern verwandelt sich im Handumdrehen beispielsweise in eine trendige Location für nahezu jeden Anlass.

Oft ist es so, dass die Garage leer steht – weil das Auto davor parkt oder keines mehr vorhanden ist. Das heißt: Freie Bahn für einen Umbau! Wer seine Garage im wahrsten Sinne des Wortes auf links drehen und ihr einen neuen Look verpassen möchte, sollte im ersten Schritt seine Pläne notieren. Steht in der Garage ausreichend Platz für meine Ideen zur Verfügung? Von der Gestaltung der Wände über eine gut sortierte Werkstatt bis zum aufwändigen Umbau in einen Party- oder Fitnessraum: Wie umfangreich soll das Projekt werden? Benötige ich fachkundige Unterstützung? Und was darf der Spaß unterm Strich kosten?

Ordnung und Übersicht schaffen

Soll die Garage etwa in einen praktischen Abstellraum für möglichst viele Utensilien umgebaut werden, hat das Thema Stauraum für Werkzeug und Co Priorität. Schränke und Regale bieten jede Menge Platz. Der Traum vieler Hobbybastler ist eine Werkbank – sie könnte das Herzstück der „neuen“ Garage sein. Wichtig: Ordnung und Übersicht schaffen, denn ein möglichst aufgeräumter Arbeitsbereich ist das A und O.

Wer es lieber sportlich mag: Die Garage kann selbstverständlich auch als Fitnessstudio herhalten. Dafür sind mitunter gar nicht so viele Veränderungen notwendig. Ob Yoga, Krafttraining oder andere Übungen: Für ein perfektes Umfeld ist auf jeden Fall ein idealer Fußboden notwendig, etwa aus einem gelenkschonenden Gummigranulat oder aus Holz. Darauf können dann Fahrrad-Ergometer, Crosstrainer, Laufband, Rudergerät, Hanteln oder auch ein Boxsack genutzt werden.

Musikzimmer einrichten

Als Sportmuffel mit dem Hang zu lauten Bässen aus hochwertigen Lautsprecherboxen könnten sich Musikfans in ihrer Garage ein kleines Soundstudio einrichten. Ganz nach eigenem Geschmack und dem zur Verfügung stehenden Budget steht einem Ambiente mit allen erdenklichem technischem Equipment nichts im Wege – ein absolutes Dorado sowohl für leidenschaftliche Liebhaber sämtlicher Musikrichtungen.

Auch DJs und Musizierende können in der umgestalteten Garage ihrem Hobby frönen. Um Ärger mit den Nachbarn vorzubeugen, bieten sich Dämmmaterialien wie PUR-Schaumstoffplatten in Waben- oder Noppenform für das Musikzimmer an. Zugleich verbessert sich damit der Klang.

Behördliche Vorgaben beachten

Ganz klar: Aus einer alten Garage lässt sich eine Menge machen. Ob Freizeitraum, Werkstatt, Arbeitszimmer oder Partyraum – geltendes Baurecht darf nicht missachtet werden. Bevor die Pläne für eine Umgestaltung geschmiedet werden, verlangen die örtlichen Regelungen Aufmerksamkeit.

Problematisch wird es, wenn die Garage direkt an das Haus gebaut wurde oder frei auf dem Grundstück steht. In dem Fall muss zumindest laut Gesetz dem Bauamt mitgeteilt werden, dass die Garage nicht mehr zum Abstellen von Fahrzeugen verwendet werden.

Bei Bedarf Genehmigung einholen

Unbedingt einhalten sollte der Besitzer den formalen Genehmigungsweg bei tatsächlichen Umbauten. Ist beispielsweise im Bebauungsplan festgelegt, dass zwischen dem eigenen Haus und dem Nachbargrundstück mindestens drei Meter Abstand bleiben müssen, darf die Garage in der Regel ausschließlich als Stellplatz von Fahrzeugen genutzt werden, jedoch nicht etwa als Hobbyraum.

Um eventuellen Problemen und Anweisungen der Baubehörde vorzubeugen, sollten Garagenbesitzer den formalen Genehmigungsweg lieber einhalten. Sind alle Fragen des Baurechts geklärt, kann es mit voller Euphorie und großem Tatendrang an das Planen des Umbaus gehen.

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