Holz, Aluminium, Metall, Glas – Haustüren werden aus den verschiedensten Materialien hergestellt. Für jedes Objekt gibt es die passende Haustür, und der Trend der Personalisierung macht auch vor diesem Bereich nicht Halt. „Jeder Kunde hat seine ganz persönlichen Wünsche und Vorstellungen von seiner neuen Außentür. Und diese können wir gut erfüllen, denn es gibt eine Auswahl aus über 1.000 verschiedenen Haustürmodellen, die an die jeweiligen Anforderungen angepasst hergestellt werden können“, erklärt Hartmann. Individuell platzierte Verglasung mit Sandstrahlmotiv, Applikation aus Edelstahl und schicke Türgriffe – der Kunde bestimmt, wie der Empfang seines Hauses gestaltet werden soll.

„Aktuell sind sogenannte flügelüberdeckende Haustüren sehr gefragt“, berichtet der Experte. Der Flügel ist der bewegliche Teil einer Haustür, der in der Regel aus zwei Komponenten besteht: der Füllung, in die dann auch die Glaselemente eingesetzt werden und die maßgeblich für die Optik verantwortlich ist, die wiederum in einen Rahmen eingelassen ist. Der Türflügel als Ganzes wird am Ende in einen weiteren Rahmen eingesetzt: den Blendrahmen, der fest mit der Wand verbunden ist. Blend- und Flügelrahmen sind also sichtbar. „Mit flügelüberdeckenden Haustüren kann man zumindest die Sichtbarkeit des Letzteren umgehen – die Türfüllung ist nämlich so gestaltet, dass sie den Flügelrahmen, in den sie eingelassen ist, vollständig bedeckt“, erklärt Hartmann. Die Tür beziehungsweise das Türblatt wirkt dadurch quasi wie aus einem Guß gefertigt – und größer.

„Die klassische, weiße Haustür ist zwar auch heute noch angesagt und es gibt sie in wirklich sehr schönen Ausführungen. Mittlerweile liegen aber auch dunklere Farben im Trend“, erzählt Hartmann. Insbesondere Grautöne und Türen in Betonoptik seien sehr beliebt. Und im technischen Bereich? „Dort sind beleuchtete Griffe und der Zutritt über einen Fingerscanner gefragt“, weiß Hartmann.

Design und Funktionen vereint

Unabhängig von ihrer Optik müssen Außentüren natürlich vielfältige Funktionen erfüllen. Eine davon ist Einbruchschutz. „Wie die Polizei raten auch wir unseren Kunden zu einer geprüften und zertifizierten Sicherheitstür“, sagt der Geschäftsführer der Schlosserei. Hier sollte mindestens der RC2-Standard erfüllt werden. Die sogenannte „Resistance Class“ (RC – übersetzt Widerstandsklasse) gibt an, wie gut Türen oder Fenster Einbruchsversuchen standhalten. „Bei RC2-Türen sind das drei Minuten, wenn ein Gelegenheitsdieb mithilfe von Schraubendreher, Holzkeilen und einfachen Zangen versucht, ins Innere zu gelangen“, erläutert Hartmann. „Erzielt wird das durch Mehrfachverriegelungen, Bandseitensicherungen, verstärkte Füllungen und durchwurfhemmende Gläser.“ Gut zu wissen: Diese Türen werden durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit einem Zuschuss von 20 Prozent auf die ersten 1.000 Euro und mit 10 Prozent auf jede weiteren 1.000 Euro gefördert.

Ein zusätzliches wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Haustür ist eine möglichst gute Energieeffizienz. „Diese wird durch den Einsatz von hochwärmegedämmten Haustürprofilen sowie Füllungen mit entsprechenden Wärmeschutzverglasungen erreicht,“ erklärt Hartmann. „Der Rahmenwert ist je nach Material – Holz, Aluminium oder Kunststoff – unterschiedlich.“ Die Auswahl der Tür sowie der Materialien und der damit verbundenen Dämmwerte sind auch vom Haus selbst abhängig. „Jedes Vorhaben muss daher individuell geplant werden. Dabei muss man auch die Anschlusssituation zum Bauwerk beachten, um eventuelle Feuchtigkeitsschäden in der Laibung zu vermeiden – also der senkrechten Schnittflächen, die im Mauerwerk entstehen, wenn darin eine Öffnung für die Tür errichtet wird“, betont Hartmann.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.