OLDENBURG OLDENBURG/RZK - Das Management von Wissen im Unternehmen wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Auch kleine und mittlere Firmen sollten entsprechende Transferprozesse aktiv gestalten. Das empfahl Andreas Kaiser, Leiter des Wissensmanagements bei der Volkswagen Coaching GmbH (Wolfsburg), gestern bei einer Veranstaltung von Oldenburgischer Industrie- und Handelskammer und Arbeitgeberverband Oldenburg mit dem Netzwerk für Alternsgerechtes Arbeiten.

So könnten zum Beispiel etwa 30 Prozent der Zeit für die Einarbeitung einer neuen Führungskraft gespart werden, wenn das Wissen des Vorgängers effizient weitergegeben werde. Als sinnvoll hätten sich z.B. bei Generationswechseln bei VW zwei bis vier Sitzungen herausgestellt. Sie sollten vorbereitet und moderiert werden, um auch die wirklich wichtigen Dinge zur Sprache zu bringen. Angehende Vorruheständler seien erfahrungsgemäß „dankbar“ für ein „Ventil“ zur Wissensweitergabe.

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Von konkreten Wettbewerbsvorteilen durch institutionalisierten, schnellen Wissensaustausch berichtete Eberhard Bürgel (Bürgel Bad & Heizung/Nienburg). Er baute mit 35 weiteren Firmen bundesweit eine Datenbank im Internet auf – Motto: Von den Erfahrungen der anderen lernen (etwa bei der Heizungssanierung), eigene Kunden optimal bedienen. So ein vertrauensvoller Austausch funktioniere nur überregional (also mit Gebietsschutz) und nicht innerhalb einer Innung.

Letztlich gehe es darum, Leistungsreserven in den Firmen zu organisieren, sagte Uwe Schmidt von Atlas Elektronik (Bremen). Wichtig dafür seien eine technische Infrastruktur, aber vor allem die Begeisterung der Mitarbeiter. Bei der Veranstaltung stellten auch die EWE AG und die Landwirtschaftskammer Weser-Ems (Oldenburg) ihre Konzepte u.a. zur Nutzung des Wissens der Älteren vor.

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