EMDEN Bis 2008 sollen 400 Mitarbeiter am neuen Standort arbeiten. Bard plant ein Großprojekt in der Nordsee.

Von Jochen Brandt EMDEN - Das Bremer Offshore-Unternehmen Bard Engineering wird seinen Firmensitz nach Emden verlegen. Das haben Bard-Geschäftsführer Heiko Roß und Emdens Oberbürgermeister Alwin Brinkmann gestern bekannt gegeben. Bislang war Emden nur Sitz des Betriebszentrums für einen Windpark, den Bard nördlich von Borkum in der Nordsee plant.

Nach Angaben von Geschäftsführer Roß habe sich Dr. Arngolt Bekker – der Multi-Millionär steht als Geldgeber hinter dem Unternehmen – schon vor einiger Zeit für den Umzug nach Emden und damit gegen den möglichen Alternativstandort Cuxhaven entschieden. „Ziemlich kurzfristig”, so Roß. Die Pläne der Emder Bard-Tochter Bard Emden Energy seien bisher schneller als gedacht umgesetzt worden, und das habe eine Bündelung der Ingenieure in Emden sinnvoll gemacht. Nur die kaufmännische Abteilung bleibe in Bremen.

Bard beschäftigt nach eigenen Angaben in Emden derzeit zwölf Mitarbeiter, in Bremen 35. Die Zahl der Beschäftigten soll in Emden nach dem Umzug kurzfristig auf 20 steigen, bis zum Jahresende sollen schon 60 Mitarbeiter in Emden beschäftigt werden.

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„Wenn wir im Plan bleiben, hat Bard in Emden im Jahr 2008 etwa 400 Mitarbeiter”, so Geschäftsführer Heiko Roß. Bis dahin will das Unternehmen 38,5 Millionen Euro in den Standort Emden investiert haben.

Nach den Plänen der Bard Engineering sollen die ersten Offshore-Windräder für den Windpark nördlich von Borkum bereits im Jahr 2008 in Betrieb genommen werden. Das Investitionsvolumen für den Windpark mit 240 Anlagen liegt nach Bard-Angaben bei zwei Milliarden Euro.

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