Wilhelmshaven Die Planungen für eine Stromtrasse zwischen England und Deutschland kommen voran. Wie berichtet, plant das Unternehmenskonsortium „NeuConnect“ einen sogenannten Interconnector, der von der Isle of Grain an der Themsemündung über eine Länge von rund 700 Kilometern bis Wilhelmshaven-Fedderwarden führt. Angestrebt wird, dass das Projekt, das u.a. für mehr Stabilität und Flexibilität für den europäischen Netzverbund sorgen soll, 2022 in Betrieb geht.

Die Wilhelmshavener Hafenwirtschaft-Vereinigung (WHV) teilte jetzt mit, dass sie für ihre Mitglieder die Arbeiten am Jadefahrwasser und im Hafen koordiniert. Denn durch die Kabellegearbeiten könne es zu Einschränkungen bei den Schiffsabfertigungen und der Fahrwasserbenutzung kommen. „Diese Einschränkungen sind auf ein tolerierbares Mindestmaß zu reduzieren“, sagte Ulrich Schilling, Projektleiter „NeuConnect“ bei der WHV. Mit dem Projektentwickler Frontier Power sei deshalb für März eine Informationsveranstaltung über den aktuellen Stand des Projekts geplant.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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