Wilhelmshaven Das Projekt Flüssiggasterminal in Wilhelmshaven kommt voran. Wie der Energiekonzern Uniper SE, der das Projekt an der Jade maßgeblich vorantreibt, am Donnerstag mitteilte, hat er mit dem niederländischen Unternehmen Titan LNG eine Absichtserklärung unterzeichnet, die den Gebrauch von verflüssigtem Erdgas (Liquefied Natural Gas/LNG) in der Industrie, als Treibstoff im Straßenverkehr und in der Schifffahrt fördern solle.

Geplant sei, eine „technische Schnittstelle“ sowie kommerzielle Produkte für sogenannte Small-Scale-LNG-Kunden aus dem in Wilhelmshaven geplanten schwimmenden Terminal für Flüssiggas zu entwickeln. So soll etwa die Beladung von kleinen LNG-See- und Binnenschiffen möglich sein. Außerdem sind mehrere Lkw-Laderampen geplant, um den Weitertransport von LNG auf der Straße – etwa zu LNG-Tankstellen – zu ermöglichen.

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