Expertenrunde
Vier-Sterne-Hotel soll Tourismus beflügeln

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Wilhelmshaven Die Stadt Wilhelmshaven hat nach Ansicht von Tourismusexperten großes Potenzial. Freilich brauche die Stadt auch Hotels im Vier-Sterne-Bereich, sagte Sven Ambrosy, Vorsitzender des Tourismusverbandes Nordsee bei einer Veranstaltung des Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbands Jade (AWV) und den Partnern aus der Jade-Wirtschaftsregion in Wilhelmshaven. Tourismuspotenzial in der Jadestadt sieht auch Carina Balow, Consultant der Projekt- und Beratungsgesellschaft Destination Lab (Flensburg/Berlin). Wenn man die Kräfte bündele, könne man andere Urlaubsziele überflügeln.

Zum Tourismuserfolg Wilhelmshavens möchte Investor Jens Sroka beitragen, der in den beiden Minenlagerhäusern am Nassau-Hafen – in unverbaubarer Südlage am Deich – ein Vier-Sterne-Hotel errichten möchte. Aus diesem Grund war auch als Veranstaltungsort des AWV-Treffens die ehemalige Bundeswehrliegenschaft gewählt worden. Architekt Thomas Ladehoff erläuterte das Konzept: Danach sollen die beiden denkmalgeschützten Marinebauten durch einen Mittelteil ergänzt werden. 80 Hotelzimmer und 43 Suiten seien geplant, darunter ein Innen- und Außenpool. Das Investitionsvolumen soll bis zu 20 Millionen Euro betragen.

Tom Nietiedt, Vorsitzender des AWV Jade, lobt das Konzept des Investors Jens Sroka. Ebenso der Hotel- und Gaststättenverband, der freilich von der Stadt Wilhelmshaven deutliche Signale erwartet. Vor den für Wilhelmshaven angekündigten Hotels (von insgesamt fünf Projekten ist die Rede) habe man keine Angst, sagte Hotelier Sascha Scheller. Freilich müsse die Stadt die Rahmenbedingungen verbessern, sprich den Erhalt der Museumsschiffe sichern und den Tourismus zur Chefsache machen, forderte Scheller.

Die Wertschöpfung durch den Tourismus betrage allein für den Landkreis Friesland 478 Millionen Euro, machte Ambrosy klar. Daran könne auch Wilhelmshaven teilhaben. Allein für den Küstentourismus benötige man die „oberzentralen Strukturen“ der Jadestadt.

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