Westerstede Kaum ein anderes Thema wird derzeit so kontrovers diskutiert: Die anhaltenden Proteste und Demonstrationen der Bauern angesichts neuer Auflagen und drohender Einkommensverluste, aber auch die Auswirkungen ihrer Arbeit auf Natur und Umwelt stehen im Mittelpunkt der NWZ-Podiumsdiskussion am Mittwoch, 8. Januar, um 18 Uhr in Westerstede. Aus organisatorischen Gründen zieht die Veranstaltung vom Jaspershof in das Dannemann-Forum, Norderstraße, um. Auf Wunsch vieler Nachfragen nimmt nun auch der Landwirt Jan-Bernd Stolle, Sprecher des Bündnisses „Land schafft Verbindung“ (LSV), an der Podiumsdiskussion teil.

In der Beschreibung ihrer Lage sind sich die Bauern einig, nicht aber über den richtigen Weg aus der Krise. Während etwa der Landvolkverband weniger schärfere Umweltauflagen fordert, sieht die Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft (AbL) ein radikales Umdenken auch im Einklang mit Umwelt und Natur und den Verbrauchern als chancenreich.

Massivere Proteste hält dagegen das Bündnis „Land schafft Verbindungen“ für legitim. Mittendrin steht die Politik, die Entscheidungen wie die Düngeverordnung oder das Verbot von Pestiziden wie Glyphosat durchsetzen muss.

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Diesen Interessenskonflikt nimmt die NWZ in ihrer öffentliche Podiumsdiskussion zum Anlass, ins Gespräche zu kommen. „Land unter für die Bauern – Auswirkungen und Ursachen der anhaltenden Krise der Landwirtschaft“ ist der Titel der öffentlichen Podiumsdiskussion am Mittwoch, 8. Januar, um 18 Uhr im Dannemann-Forum in Westerstede.

Für viel Sachverstand bei der Veranstaltung sorgen die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast, Landvolkpräsident Albert Schulte to Brinke, Landvolkbezirksvorsitzender Hubertus Berges aus Cloppenburg, Wirtschaftsethiker Nick Lin-Hi von der Universität Vechta, Ottmar Ilch­mann, Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Gunda Bruns, AbL-Vorstandsmitglied und LSV-Sprecher Jan-Bernd Stolle.

Jan-Bernd Stolle sieht die Lage der Bauern im Lande katastrophal. Und ihr Ansehen in der Bevölkerung empfindet er als unverdient und undankbar. Noch seien sie mit ihren Protesten friedlich, sagt er mit Blick auf die Politik. „Aber das kann sich auch schnell ändern!“

Wer bei der zu erwartenden spannenden Podiumsdiskussion dabei sein möchte, sollte sich umgehend im Internet anmelden unter:

. Der Eintritt ist frei.

Thomas Haselier / Archiv
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