JADE „Wasser ist nicht gleich Wasser“, lautete das Motto der Diskussionsveranstaltung des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) am Freitagabend in der Kaskade in Diekmannshausen.

Dina Leipner vom OOWV stellte die historische Entwicklung der Trinkwassergewinnung und -aufbereitung dar. Gabriele Wollstein, wie Leipner in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit beim OOWV tätig, erläuterte anschließend die Unterschiede der aus Quellen gewonnenen Wasser. Heilwasser, Mineralwasser, Quellwasser, Tafelwasser, Trinkwasser – alle hätten unterschiedliche Eigenschaften, die Vor- und Nachteile mit sich bringen. Mineral-, Heil- und Quellwasser stammten aus unterirdischen Vorkommen, hätten einen natürlichen Gehalt an Mineralstoffen und müssten am Quellort abgefüllt werden.

Mineral- und Heilwasser kämen zudem in ursprünglicher Reinheit, also unverändert in die Flasche und ihre Inhaltsstoffe müssten amtlich anerkannt und auf dem Flaschenetikett angegeben werden. Ein besonders hoher Wert eines Minerals, das Leiden oder Krankheiten kurieren könne, mache ein Wasser zu einem Heilwasser.

Tafelwasser sei die einzige der fünf Wassersorten, die nicht direkt aus tiefen reinigenden Gesteinsschichten gefördert werde, sondern aus verschiedenen Salz- und Süßwassern gemischt wird. Auch das Zusetzen von künstlichen Mineralien und Salzen sei erlaubt. Da es keinen Quellort gäbe, sei auch die Abfüllung nicht an einen Ort gebunden. Allen Flaschenwassern – bis auf das Quellwasser – dürfe Kohlensäure zugesetzt werden.

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Im weiteren Verlauf standen mit Ulrike Biebert-Petermann (Diplom-Chemikerin und Leiterin des OOWV-Zentrallabors in Nethen), Anette Jahndorf-Sauer (Öcotrophologin an der Diätassistentenschule Oldenburg) und Egon Harms (Diplom-Hydrogeologe vom OOWV) drei Experten für Fragen zur Verfügung. Sie erklärten unter anderem, dass der tägliche Wasserbedarf des Menschen (etwa 2,5 Liter) knapp zur Hälfte durch die Nahrung und Oxidationswasser gedeckt wird. Nur rund 1,5 Liter müsse man in Form von Getränken zu sich nehmen. Ideal seien dafür Leitungs- oder Flaschenwasser, welche dem Körper wichtige und von ihm nicht selbst herstellbare Mineralien und Spurenelemente lieferten.

Ein Trinktest mit Wassern aller fünf Sorten bot die Gelegenheit, neben der vielen Theorie auch praktische Erfahrungen zu machen.

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