Oldenburg 65 Jahre Arbeiterwohlfahrt zwischen Weser und Ems nach Ende des Zweiten Weltkriegs: Das war für den Bezirksverband Weser-Ems der Arbeiterwohlfahrt (AWo) am Freitagabend Anlass zu einer Festveranstaltung im Oldenburger Kulturzentrum PFL. Gefeiert wurde das 65-jhärige Bestehen nach Wiederbegründung. Denn die AWo Weser-Ems existiert eigentlich schon seit 1919.

Sie war aber in der Zeit zwischen 1933 und 1945 durch die Nazis verboten und enteignet worden. Elisabeth Frerichs aus Wilhelmshaven war in beiden Fällen die Gründerin. In beiden Fällen begann die Arbeit mit Suppenküchen und Nähstuben.

Bezirksvorsitzender Dr. Harald Groth konnte am Freitagabend zahlreiche Gäste, darunter Sozialministerin Cornelia Rundt, begrüßen. Er ging in seiner Rede auf die vielfältigen Aufgaben des Bezirksverbands sowie auf die Herausforderungen ein. In den vergangenen 65 Jahren habe die AWo ihre Rolle als starker Wohlfahrtsverband unter den jeweils veränderten gesellschaftlichen Bedingungen gefunden, sie müsse sich nun weiterhin permanent verändern und durchsetzungsfähig bleiben.

„Wir haben uns zu einem modernen Wohlfahrtsverband und einem sozialen Dienstleistungsunternehmen entwickelt“, so Groth. Der Bezirksverband beschäftigt rund 3500 Mitarbeiter in über 60 Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe , der Altenhilfe und der Hilfe für Menschen mit seelischen Behinderungen. 14 000 Mitglieder gehören der AWo in Weser-Ems in 13 Kreisverbänden und 160 Ortsvereinen an.

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Groth machte deutlich, dass die Arbeiterwohlfahrt sich für eine gerechte Gesellschaft, die Schaffung von Teilhabemöglichkeiten und Hilfe zur Selbsthilfe einsetze. Sorgen bereiten der AWo der zunehmende Fachkräftemangel in den Bereichen Pflegekräfte und Erzieher. Es müsse mehr gegen Altersarmut unternommen und die Altenpflege stärker bezuschusst werden, so wie es in anderen Bundesländern üblich.


     www.awo-ol.de 
Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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