OLDENBURG Es ist über vier Jahre her, dass die katholische Kirche angekündigt hat, an der Peterstraße ein Zentrum für die katholische Erwachsenenbildung, die Caritas und ein Beratungszentrum entstehen zu lassen. Der dortige Kindergarten musste dafür sein Areal räumen. Wie sieht es heute dort aus? Das Kinderlachen ist verschwunden, die Sandkiste leer, die Spielgeräte verwaist, das Holz inzwischen vergammelt: Seit fast drei Jahren herrscht Leere im ehemaligen katholischen Kindergarten St. Peter an der Peterstraße. Und es deuten bis heute keine Baumaßnahmen an, dass der erzwungene Auszug der Kinder im August 2008 so dringend war.

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Nach Angaben des Bischöflich Münsterschen Offizialats in Vechta „befindet sich die katholische Kirche im Prozess weiterer Planung“, so Pressesprecher Peter Waschinski auf Anfrage der NWZ . Die Kirche habe den leer stehenden Komplex nicht aufgegeben. Grundsätzlich gehe es „nach wie vor darum, der Idee und pastoralen Vision des Oldenburger Forums St. Peter eine wirtschaftlich auch langfristig tragfähige Gestalt zu geben“. Damit deutet der Pressesprecher offenbar an, dass die Vorstellungen aus Oldenburg, so weit sie über die aktuelle Arbeit des Forums St. Peter hinausgehen, den Finanzgremien der Kirche in Vechta inzwischen zu teuer sind.

Angekündigt worden war eigentlich „ein neues pastorales Projekt“ unter dem Arbeitstitel „K-Punkt“ – ein Zentrum für katholische Einrichtungen, das „im weiten Sinne die Bereiche Information, Kommunikation und soziale Dienste umfassen wird“, so das Offizialat damals. Was gelang, ist der Aufbau des sehr aktiven Forums St. Peter durch Pfarrer Egbert Schlotmann und Pastoralreferent Klaus Hagedorn, das im heutigen Zuschnitt aber nicht auf die Kindergartenräume angewiesen ist. Dessen Arbeit sieht auch das Offizialat als Erfolg an: „Mit dem Forum St. Peter und seiner gleichnamigen Trägerstiftung hat die die katholische Kirche ein Zukunftskonzept entwickelt für eine neue Form kirchlicher Präsenz in der Stadt Oldenburg. Die pastorale Arbeit der beiden Seelsorger hat im Oktober 2008 begonnen und eine vielversprechende Entwicklung genommen.“ Die würden sich manche Eltern, deren Kinder damals eine neue Bleibe suchen mussten, auch für das leerstehende Gebäude an der Peterstraße wünschen.

Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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