DANGAST Wenn sich der Bundesvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes von Berlin auf den Weg nach Dangast macht, um einen verdienten Regionsvorsitzenden in den Ruhestand zu verabschieden, dann hat das sicherlich mit Wertschätzung zu tun: Michael Sommer kam, um dem langjährigen Weggefährten Manfred Klöpper (DGB Oldenburg-Wilhelmshaven) alles Gute für die Zukunft zu wünschen.

Sommer, in der Postgewerkschaft groß geworden, bezeichnete den gelernten Fernmeldehandwerker im Alten Kurhaus als „Aushängeschild, Motor, Treiber und Zusammenhalter“. Klöpper habe, so Sommer weiter, gerade in der Bildungs- und Erwachsenenarbeit Herausragendes geleistet. Der heute 65-Jährige habe Pionierarbeit auf dem Gebiet Kooperationsstellen zwischen Hochschulen und Gewerkschaften geleistet. Dies sei mit der Uni Oldenburg vorbildhaft gelungen. „Manfred Klöpper ist ein Streiter für die soziale Gerechtigkeit“, so der DGB-Chef.

Lob für Manfred Klöpper gab es auch von Dieter Knutz vom GEW-Bezirk Weser-Ems: „Er steht für Beharrlichkeit, für klare politische Ziele und seine Arbeit ist authentisch. Bildung war ihm immer wichtig. Deshalb hat er auch die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Uni Oldenburg erhalten.“

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Manfred Klöpper betonte, dass ihm die Bildungsarbeit immer am Herzen gelegen habe: „Ich kann nur allen empfehlen, immer beim berufsbegleitenden Lernen am Ball zu bleiben. Mit einer beruflichen Kompetenz ist es heute nicht getan.“ Deshalb ist auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft stets seine eigene Heimat gewesen.

Von seinen Mitarbeitern erhielt Klöpper zum Abschied einen Liegestuhl. Ausruhen will er sich aber nicht. An der Uni Oldenburg übernimmt er einen Lehrauftrag. „Ich werde mich auch weiterhin gesellschaftlich engagieren“, versprach der Rentner. Einen Nachfolger gibt es nicht. Die Geschäfte in Oldenburg-Wilhelmshaven übernimmt Markus Paschke, DGB-Regionsvorsitzender Ostfriesland/Nördliches Emsland.

Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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