OLDENBURG /ULM Strahlend saß Uta Andree (38) am Dienstag neben Hannovers Landesbischöfin Margot Käßmann und freute sich mit ihr über die Wahl in das höchste Leitungsorgan der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), den Rat der EKD. Die aus Jever (Kreis Friesland) stammende promovierte Theologin gehört als persönliche Referentin des Ratsvorsitzenden, Bischof Wolfgang Huber, zum inneren Kreis der evangelischen Kirchenleitung in Deutschland.

Auch nach Hubers Ausscheiden aus dem Amt wird Andree diese Aufgabe wahrnehmen – und niemand zweifelte am Dienstag bei der EKD-Synode in Ulm daran, dass dann Margot Käßmann ihre Chefin sein wird. Mit ihrer Wahl zur Ratsvorsitzenden am heutigen Mittwoch wird fest gerechnet.

Uta Andree war noch vor einem Jahr Pastorin in Rastede (Kreis Ammerland), bevor sie im Dezember 2008 als Referentin für Lateinamerika in das EKD-Kirchenamt in Hannover wechselte. Aus diesem Amt wurde sie dann nach kurzer Zeit in die jetzige Funktion geholt.

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Neben Andree sind zwei weitere Theologen aus der oldenburgischen Landeskirche in der Kirchen-Spitze tätig. EKD-Pressesprecher Reinhard Mawick (43) stammt aus Wilhelmshaven und war als Vikar in Oldenburg tätig. Dr. Folkert Fendler (47), Leiter des bundesweiten Kompetenzzentrums für Gottesdienstentwicklung in Hildesheim, war zuvor Pastor in Varel.

Im Blickpunkt der EKD-Synode stand am Dienstag auch Oldenburgs Synodenpräsidentin Sabine Blütchen, die in Ulm die Morgenandacht hielt.

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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