Göttingen /Wolfsburg Prinz Andrew (54) hat sich am Dienstag über das Duale Ausbildungssystem bei Volkswagen informiert. Am ersten Tag seines zweitägigen Niedersachsenbesuchs wandelte er zudem in Göttingen auf den Spuren des englischen Königs Georg II. Der zweitälteste Sohn der britischen Königin Elizabeth II. besuchte die Universität. Sie wurde von Kurfürst Georg August von Hannover gegründet, der in Personalunion britischer König war.

Zeichen für gute Bildung

Er wolle sich dafür einsetzen, dass mehr junge Briten zum Studieren nach Göttingen kämen, sagte er. Andrew enthüllte nach einem Gespräch mit Studierenden und Wissenschaftlern eine Gedenktafel „300 Jahre Personalunion“. Anschließend trug er sich in das Goldene Buch der Stadt Göttingen ein. Das Interesse an dem hohen Besuch war in der Universitätsstadt allerdings eher gering. Nur wenige Menschen begrüßten den Gast fähnchenwinkend.

Der Herzog von York hatte zuvor in Wolfsburg beim Autobauer Volkswagen Hof gehalten. Er informierte sich dort unter anderem über den laufenden Aufbau der Dualen Berufsausbildung bei Bentley. Die Luxuswagenschmiede mit Sitz im britischen Crewe gehört zum VW-Konzern und ist Hoflieferant des Königshauses.

Derzeit kopiert Bentley in seinem Werk mit Hilfe von Volkswagen Lernstationen für den betrieblichen Part der Azubi-Ausbildung. Produktionsvorstand Michael Macht zeigte dem Prinzen einige Autos. Außerdem besichtigte der Blaublütige Bentley-Lenkräder und -Holzverkleidungen.

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Jahrestagsfeier

Am Mittwoch feiert der 54-Jährige in Hannover im Schloss Herrenhausen den 300. Jahrestag der Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover. Der britische Botschafter in Berlin hat aus diesem Anlass den Empfang für die traditionelle Geburtstagsparty für die Queen von Berlin nach Hannover verlegt. Zwischen 1714 und 1837 waren die Herrscher von Hannover gleichzeitig Könige von Großbritannien.

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