Oldenburg Pekol betrieb jahrzehntelang den Busverkehr in Oldenburg und fertigte auch eigene Modelle. In den 80er Jahren war dann Schluss. Von der Zeit zeugen aber immer noch 14 historische Busse, die der Verein für Verkehrsgeschichte auf dem früheren Pekol-Gelände lagert. Der Sammlung droht jedoch das Aus. Das Oberlandesgericht entschied am Donnerstag, dass der Verein die Hallen räumen muss. Der Vorsitzende Hans-Joachim Luckau will so schnell aber nicht klein beigeben.

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Ein Unternehmen hatte vor einiger Zeit das Pekol-Gelände gekauft, um dort ein Einkaufszentrum zu bauen. Eigentlich war geplant, dass die Busse in den Hallen bleiben sollen. Doch dann kam es zum Streit zwischen dem Verein und dem Besitzer über die Sanierungskosten. Das Unternehmen kündigte den Mietvertrag und klagte schließlich auf Räumung – zurecht, urteilten jetzt die Oldenburger Richter. Der Verein habe kein Recht, die Busse weiter in den Hallen zu lagern. Damit bestätigten sie eine Entscheidung des Landgerichts, gegen das der Verein Berufung eingelegt hatte.

Der Vereinsvorsitzende Luckau lässt sich davon jedoch nicht entmutigen. „Da ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht.“ Er kündigte an, Einspruch gegen das Urteil einlegen zu wollen.

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