Hannover Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies setzt die Polizei stärker unter Strom: Der SPD-Politiker übergab am Donnerstag in Hannover zwölf steckdosentaugliche Streifenwagen an Landespolizeipräsident Uwe Binias. Die Autos kombinieren als Hybride Verbrennungsmotoren mit Batterieantrieben. Das Ministerium förderte ihre Anschaffung.

Die Wagen können kürzere Strecken, etwa in der Stadt, fahren, ohne Abgase auszustoßen. „Wir reden nicht nur über Elektromobilität, wir leben sie“, sagte Lies. Mit Blick auf die Polizei sagte er: „Uns entkommt keiner.“ Die Wagen könnten den E-Antrieb auch zuschalten, um damit in eiligen Einsatzfahrten einen Tempo-Vorteil auszuspielen. In der Spitze fahren die Kombi-Limousinen 225 Stundenkilometer schnell.

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Die E-Flotte der Niedersächsischen Polizei wächst damit um die Hälfte ihrer bisherigen Größe. Bis zum Donnerstag waren 18 rein-elektrisch fahrende Wagen im Dienst sowie sechs Hybride. Es handelt sich dabei um Kleinstwagen und Kompaktlimousinen. Die zwölf neuen Kombi-Limousinen können bis zu 50 Kilometer rein elektrisch angetrieben fahren. Sie fahren nun rund um Hannover, Göttingen und Wolfsburg.

Hybride im E-Betrieb stoßen lokal keine Abgase aus. Ihre Ökobilanz steht und fällt aber auch mit den Quellen des getankten Stroms. Außerdem benötigt ihr Bau mehr Energie und die Batterien sorgen im Recycling für größere Probleme als Verbrenner.

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