WARDENBURG /OLDENBURG WARDENBURG/OLDENBURG - Der neue Präsident des Reiterverbandes Oldenburg, Hans Fleming, will in seiner ersten dreijährigen Amtszeit die Oldenburger Reiterei weiter profilieren und „nach vorn bringen“. In einem Gespräch mit der NWZ kündigte er an, dass sich der Vorstand schon in den nächsten Tagen zusammensetzen und auch über viele noch von seinem Vorgänger angeregten oder eingeführten Punkte „intensiv als Team" beraten werde. Schwerpunkte würden dabei das Rasteder Landesturnier, das Jugendchampionat Vechta und die Lehrgänge sein.

Der 53-jährige Löninger Kaufmann war in der Verbands-Hauptversammlung in Wardenburg von den Delegierten mit großen Mehrheit für den nicht mehr kandidierenden bisherigen Vorsitzenden Ludger Fischer (Lohne) gewählt worden. Stellvertretende Vorsitzende sind Hendrik Klatte (Klein-Roscharden) und Werner Trüper (Ovelgönne).

Fischers Rückblick auf seine sechsjährige Amtszeit gipfelte in einem Appell an die Freunde und Förderer des Pferdesports sowie Vereine und Mitglieder, sich auch weiterhin mit voller Tatkraft zur Verfügung zu stellen. Die Erfolge der letzten Jahre besonders in den Bereichen Nachwuchs, Mannschaftsreiten und Vielseitigkeit sprächen für die Richtigkeit des von ihm favorisierten Weges. „Wir konnten auch den so viel beschworenen Teamgeist wieder aus seinem Tiefschlaf erwecken“, so Fischer, „ich selbst habe zu Anfang eines neuen Jahrtausends versucht, den Geschichtsverlauf unseres Verbandes so zu beeinflussen, wie ich es für richtig hielt und es vor mir selbst verantworten konnte“. Seinem Nachfolger hinterlasse er eine – im Geschäftsjargon ausgedrückt – „hochkonjunkturelle Fabrik Reiterverband Oldenburg".

Jugendwart Bernd Menke ließ eine Vielzahl der sportlichen Nachwuchs-Aktivitäten kurz Revue passieren und erwähnte besonders einige aktuelle Spitzenerfolge junger Oldenburger Reiter. Er unterstrich die Bedeutung des Jugendchampionats Vechta, das einen hohen Stellenwert bei der Jugend erreicht habe und von Jahr zu Jahr mehr akzeptiert werde.

Martin Plewa, ehemaliger langjähriger Bundestrainer der Vielseitigkeitsreiter, stellte in einem Referat die neuen Prüfungsregelungen vor. Sein Abriss der Entwicklung der Deutschen und internationalen Buschreiterei von den 50-er Jahren bis zur Neuzeit mit ihren zahlreichen Änderungen gipfelte in der Feststellung: „Die Vielseitigkeit ist nach wie vor die zuschauerattraktivste Prüfung überhaupt.“

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