Wilhelmshaven Klar ist laut einem bereits aus dem Februar 2013 stammenden Gutachten, dass durch den Bau des Tiefwasserhafens Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven riesige Löcher im Meeresboden entstanden sind. Die Standfestigkeit der benachbarten Niedersachsenbrücke war sogar zeitweise gefährdet. Unklar ist indes nach wie vor, wer die Kosten in Höhe von mehr als drei Millionen Euro für das Verfüllen dreier so genannter Kolke im Meeresboden trägt. Der gefährlichste Krater war fast 30 Meter tief.

Das Gerangel um die Kosten spielt sich zwischen der Jade-Weser-Port-Marketing GmbH und Co. KG und der Brückeneigentümerin, der Niedersachsen Ports GmbH, ab. Niedersachsen Ports hatte im gleichen Zeitraum Arbeiten an der Niedersachsenbrücke ausführen lassen. Laut Gutachten ist aber der Bau des Tiefwasserhafens hauptverantwortlich für die Schäden. Niedersachsen Ports-Sprecherin Dörte Schmitz erklärte auf Nachfrage, dass es keinen Streit über die Frage der Kostenübernahme, sondern Gespräche darüber gebe.

Niedersachsen Ports-Geschäftsführer Holger Banik, er ist gleichzeitig Geschäftsführer der Jade-Weser-Port-Realisierungsgesellschaft, kündigte an, dass es im kommenden Jahr eine Lösung zur Kostenaufteilung geben werde. Banik bezeichnete die Kolkbildung als normalen Vorgang.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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