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AHLHORN /CLOPPENBURG AHLHORN/CLOPPENBURG - Auf seinem Rückweg von der Weltmeisterschaft der Jetmodell-Piloten in Ungarn in seine Heimat Namibia machte der deutschstämmige Frank Stein mit seiner Familie auch noch einen Zwischenstopp in Ahlhorn. In Ungarn hatte Stein einen beachtlichen achten Platz errungen. Bei seiner rasanten Flugvorführung in Ahlhorn mit seiner Mirage 3 CZ stellte er eindrucksvoll unter Beweis, dass er in der Tat zu den Top-Piloten gehört. Stein war der am weitesten angereiste Teilnehmer des dritten Jet-Meetings auf dem Fliegerhorst, das am Sonnabend und Sonntag mehr als 12 000 Besucher anlockte. Damit wurden die Erwartungen der Jet-Interessegemeinschaft Ahlhorn noch weit übertroffen.

Neben dem Gast aus Namibia und der Jet-Elite aus ganz Deutschland waren Modellpiloten aus Schweden, Dänemark, Frankreich und Belgien mit ihren turbinengetriebenen Fliegern gekommen. Maßstabsgetreue Modelle, die es auf bis zu 400 km/h bringen. In Ahlhorn konnten sie voll aufdrehen. Schließlich gibt es hier „Piste ohne Ende“, die das Herz jedes Jetmodell-Piloten höher schlagen lässt. 700 bis 1000 Stunden investieren die Piloten in ihren schnellen Flieger, deren Wert oft 10 000 Euro übersteigt. Gestern Vormittag blieben die Modelle zunächst unterm schützenden Dach der Halle. „Das Holz ist zwar wetterfest lackiert“, so Norbert Hesse aus Gütersloh, „doch die Elektronik reagiert sehr empfindlich auf Feuchtigkeit.“ Hesse hatte eine Boeing 727 der Lufthansa im Maßstab 1:16 dabei. Nach dem tollen Flugwetter am Sonnabend klarte aber auch gestern Nachmittag der Himmel wieder auf, so dass einem ungetrübten Vergnügen für die Piloten und Zuschauer nichts im Wege stand.

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Neben den Modellen am Boden und in der Luft gab es noch weitere interessante Sachen zu sehen. Der SAR-Hubschrauber stieß auf großes Interesse. Aerodienst Nordwest sowie die Firma AirShampoo präsentierten sich und ihre Flugzeuge. Die FlaRak-Gruppe stellte ihr Waffensystem Patriot vor. Polizei und Johanniter machten mit. Der Luftfahrtverein Wildeshausen-Ahlhorn verloste Segelrundflüge. Martin Emke zeigte Kunstflug mit dem Segelflieger. Fallschirmspringer landeten zielsicher. Die Firma AMS informierte über ihre Nachnutzungsideen.

Die Schirmherrschaft über das Treffen hatte der Kommandeur der 4. Luftwaffendivision in Aurich, Generalmajor Peter Schelzig. Er gratulierte den Organisatoren des Meetings, Hermann Wieking, Dieter Hasebrink und Hartmut Kramer, zu dem Event, das sich zum Zuschauermagneten und einer der größten Veranstaltungen dieser Art in Europa entwickelt habe.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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