Oldenburg 22 Büros mit bis zu 43 Arbeitsplätzen, knapp 2000 Quadratmeter Bruttogrundfläche, eine noch im Bau befindliche Kinderkrippe mit 15 Plätzen, eine Tiefgarage mit 35 Einstellplätzen: Der Bezirksverband Oldenburg (BVO) präsentiert sich in einem 4,1 Millionen Euro teuren Neubau an der Nadorster Straße 155. Hier laufen die Fäden der einzelnen Einrichtungen zusammen, hier ist die Stiftungsverwaltung verwurzelt, und hier finden sich auch die Pflegesatzstelle und die Versorgungskasse Oldenburg.

Der BVO ist Träger von Pflegeheimen vor allem für psychisch behinderte Menschen sowie von Einrichtungen der Behindertenhilfe, der Altenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe und der Nichtsesshaftenhilfe im Oldenburger Land. Rund 80 der knapp 1000 Beschäftigten des Verbandes sind in der neu gebauten Zentralverwaltung tätig, die am Montag offiziell eingeweiht wurde. In den insgesamt 18 zum BVO gehörenden Einrichtungen werden etwa 1400 Menschen betreut und gepflegt.

An der Feierstunde nahm auch die die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt teil. In ihrem Grußwort ging die SPD-Politikerin unter anderem auf den sich abzeichnenden Fachkräftemangel im Pflegebereich ein und sagte: „Die Rahmenbedingungen für Pflegerinnen und Pfleger müssen stimmen. Dazu gehören eine vernünftige Bezahlung und keine zu hohe Arbeitsverdichtung.“

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Stolz verkündete Verbandsgeschäftsführer Frank Diekhoff, dass sowohl der Kostenrahmen als auch die Bauzeit eingehalten wurden. Laut Jens Haake, Leiter des Gebäudemanagements, folgte auf den Abriss der Altgebäude an gleicher Stelle im Frühjahr 2012 ein Teilbezug erster Gebäudeteile im Herbst 2013. Die restlichen Gebäudeteile wurden im März dieses Jahres bezogen.

Auf die Frage, ob durch die Stärkung der Oldenburger Zentralverwaltung das Mitbestimmungsrecht der einzelnen Einrichtungen leiden könne, gab der Verbandsvorsitzende Sven Ambrosy ein klares Signal an die vom BVO betriebenen Häuser in der Region: „In den Einrichtungen sitzen die Fachleute, da wird die Leistung gebracht, da wird sich um die Menschen gekümmert – und das sehr, sehr erfolgreich nach tollen Konzepten auf dem neuesten Stand. Insofern auch hier ein deutliches Signal an die Region: Wir bleiben vor Ort. Ohne die dezentralen Strukturen des Bezirksverbandes Oldenburg wären wir nicht so stark und hätten wir nicht diese starke Identität und diesen starken Ruf, den wir haben.“

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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