Oldenburger Land Die Tierfutter-Handelskette Fressnapf warnt auf Facebook vor Futterproben, die vorgeblich in ihrem Namen versendet werden. Das Unternehmen hat Strafanzeige erstattet. Im Internet kursieren Gerüchte, wonach die Proben vergiftet sein könnten.

Auch im Oldenburger Land sind die dubiosen Futterproben Gesprächsthema unter Tierhaltern. In der Facebook-Gruppe „Du kommst aus Delmenhorst, wenn...“ heißt es: „Es werden Futterproben für Hunde in Briefkästen verteilt, die von Fressnapf kommen sollen. Das ist Gift.“ Besorgte Tierhalter hatten sich zudem bei der NWZ gemeldet.

„Wir haben Hinweise bekommen, dass solche Pakete verschickt worden sind“, teilte eine Firmensprecherin mit und betonte: „Wir sind nicht der Versender.“ Offizielle Hinweise auf vergiftete Sendungen gibt es unterdessen bislang nicht.

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Das Fressnapf-Team rät: „Solltet ihr ein Paket mit Futterproben und dem Absender Fressnapf erhalten, das ihr nicht über unseren Online-Shop bestellt habt, gebt dieses bitte bei den Kollegen im Markt ab oder schickt uns eine private Nachricht. Wir können dann weitere Untersuchungen in die Wege leiten.“

Ein Vorgehen, das auch die Polizei empfiehlt. „Wir raten, sich an die Empfehlung der Firma zu halten. Futterproben mit dem Absender Fressnapf, die man nicht selber bestellt hat, sollten im nächsten Markt der Firma abgegeben werden“, erläutert Mathias Kutzner, Sprecher der Polizeidirektion Oldenburg.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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