Weener /Hannover Das für Montag angekündigte Treffen der Task-Force zur zerstörten Friesenbrücke in Weener sollte eine Entscheidung über die Zukunft des Bauwerks bringen – am Donnerstag wurde es jedoch völlig überraschend abgesagt.

Grund sei, dass der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU), keine Zeit habe, so das Wirtschaftsministerium in Hannover: „Ohne einen Vertreter des Bundes hat es keinen Sinn.“

Andere Beteiligte sehen den Grund jedoch woanders. „Offenbar hat man das Geld für den vor allem von der Meyer-Werft geforderten Teil-Neubau der Brücke nicht zusammenbekommen“, hieß es. Auch der Bundestagsabgeordnete Markus Paschke (SPD) aus Ihlow meint: „Der wahre Grund dürfte sein, dass das Bundesverkehrsministerium nicht zu einer Mit-Finanzierung bereit ist.“

Das erneute Treffen der Task-Force war Ende Januar anberaumt worden – unmittelbar nachdem eine Zusammenkunft keine Einigung gebracht hatte. Bis zum Treffen am Montag sollte abgestimmt werden, wer sich in welchem Maße an einem Teil-Neubau der Brücke beteiligen würde. An dem Treffen hätten unter anderem der Leeraner Landrat Matthias Groote (SPD) sowie Vertreter der Industrie- und Handelskammer teilnehmen sollen.

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Stattdessen plane man nun ein Gespräch in kleiner Runde, so das Wirtschaftsministerium. Eingeladen sind die Bahn und die Papenburger Meyer-Werft. Zudem werde man am Abend mit Ferlemann telefonieren, so ein Sprecher. Die regionalen Vertreter – unter anderem der Leeraner Landrat Matthias Groote (SPD), die Bürgermeister von Weener und Westoverledingen sowie die Industrie- und Handelskammer (IHK) – werden bei dem Treffen nicht dabei sein.

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Torsten Slink bedauerte dies. Alle Beteiligten hatten auf einen Durchbruch gesetzt. „Das darf sich jetzt nicht wieder über Monate hinziehen.“ Auch Weeners Bürgermeister Ludwig Sonnenberg sagte, er sei „fest davon ausgegangen“, dass am Montag eine verbindliche Einigung getroffen werde. „Bis zum 20. März sollte alles vorbereitet sein, darauf hatten wir uns verlassen.“

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