OLDENBURG

Von Thorsten Langenbahn OLDENBURG - Von Stuttgart bis Flensburg, von Aachen bis Chemnitz strömen angehende Friseurinnen und Friseure jedes Jahr an die Meisterschule in Oldenburg, um sich im Nordwesten auf die Meisterprüfung vorzubereiten. Seit der Gründung im Jahr 1946 büffelten an der Hunte tausende von Friseur-Handwerkern.

Um dem Ansturm aus ganz Deutschland auch in Zukunft bewältigen zu können, liefen vor fünf Jahren die Planungen für einen Neubau an. Inzwischen ist das Fantasieprodukt Wirklichkeit geworden und wurde gestern als „Friseurakademie Oldenburg“ offiziell ihrer Bestimmung zugeführt.

Architekt Rüdiger Selugga aus Oldenburg überreichte Schulleiter Karl-Otto Schöne in einer Feierstunde den Schlüssel für das exponierte Bauwerk an der Donnerschweer Straße mit der ungewöhnlichen Dreiecksform. „Dieser architektonische Blickfang ist ein Gewinn für die Stadtentwicklung“, sagte Oldenburgs Oberbürgermeister Dietmar Schütz.

Im Erdgeschoss des Gebäudes steht ein mehrfach teilbarer Seminar- und Praxisraum für bis zu 120 Personen zur Verfügung. Im 1. und 2. Stockwerk liegt der Internatsbereich mit 36 Einzelappartements à 18 Quadratmeter. Im Clubraum ein Geschoss höher können die Schülerinnen und Schüler zwischen 18 und 30 Jahren mal an etwas andere denken als an Haare, Haare, Haare. Die rund 200 Gäste konnten sich gestern selbst ein Bild von den Räumlichkeiten machen.

„Ein Haus für die Schönheit – das hat was Bemerkenswertes“, überbrachte Jürgen Hemmerling, Präsident der Handwerkskammer Oldenburg, seine Glückwünsche zum Neubau dieses „imposanten Schulgebäudes“. Rund 3,2 Millionen Euro wurden in die Friseurakademie investiert, Bund, Land, EU und die Fachlehranstalt des niedersächsischen Friseurhandwerks steuerten ihren Teil bei.

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„Hier ist eine der bedeutendsten Lehrstätten des Frisheurhandwerks in Deutschland entstanden“, lobte Hans-Rudolf Meyer, Landesinnungsmeister des niedersächsischen Friseurhandwerks, die neue Einrichtung.

Neben der Meistervorbereitung sollen auch Fortbildungskurse der steigenden Nachfrage nach Lehrangeboten gerecht werden. Die neuesten Schnitt-, Farb-, Form- und Frisiertechniken werden demnächst auf färbe- und säureresistenten Fliesenböden ausprobiert.

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