JADE Es stimme, dass Efeu durch die alte Wand des um 1900 gebauten Jader Rathauses gewachsen sei. „Tarzan spielen konnte ich hier aber noch nicht“, witzelt Bürgermeister Henning Kaars und zeigt den alten Kopierraum. Er hält die Darstellung es ehemaligen Ratsherrn Heinz Sandersfeld (NWZ vom 22. Januar) für ein wenig übertrieben.

Heinz Sandersfeld hatte zahlreiche Baumängel aufgezählt und dringend den Neubau des Rathauses empfohlen. Anders als Bürgermeister Kaars tritt er für den Bau eines Rathauses im Siedlungsschwerpunkt Jaderberg ein.

Henning Kaars erklärt, dass diese Option theoretisch gegeben sei, weil die Gemeinde zehn Prozent Anteile an einem freien Grundstück an der Tiergartenstraße halte; die restlichen 90 Prozent halte die Wohnungsbau Wesermarsch.

Persönlich bevorzuge er aber den alten Standort im geografischen Mittelpunkt der Gemeinde: „Die Hälfte der Bürger, die zu uns kommen, stammen aus Jaderberg und die andere Hälfte aus dem Umland“, sagt Kaars.

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Gleichwohl werden alle Optionen geprüft: Die Verwaltung lasse ermitteln, wie viel die Sanierung der bestehenden Gebäude, wie viel der Neubau am alten Standort beziehungsweise der Neubau in Jaderberg kosten würde. Haushaltsmittel seien dafür eingeplant.

Es sei durchaus möglich, dass ein Neubau kostengünstiger als die Sanierung werde. „Wir sprechen hier von einem ,vernünftigen’ Rathaus; Luxus wollen wir nicht“, sagt Bürgermeister Kaars, dessen Gemeinde zurzeit eine Schuldenlast von rund sechs Millionen Euro drückt. Wann die Maßnahme umgesetzt werden kann, sei noch unklar, sagte der Verwaltungschef.

Jan Lehmann / freigestellter Betriebsratsvorsitzender / Politikredaktion
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