„Keinen Cent für Jader Rathaus“, Ð  vom 1. Juni

Kein Cent für das marode Rathaus! (...) Dabei ist das Wort marode noch ein Kosewort. Die Wände sitzen voll Salpeter, weil eine Feuchtigkeitsisolierung gar nicht vorhanden ist und eine vernünftige, nach heutigen Richtlinien entsprechende Isolierung der Decken, Wände und Fenster fehlt!

Die Büroräume entsprechen ebenfalls nicht den heutigen Anforderungen an gesunde Arbeitsräume, wie sie jeder andere Gewerbebetrieb erfüllen muss. Der Kammerjäger bekämpft im Dauerauftrag die jährlich sich wiederholende Ratten- und Ameisenplage.

Es ist aber noch viel schlimmer, dass die Büroräume voller Bakterien, Pestizide und anderer Krankheitserreger stecken. (...) Wer da glaubt, das alte Gebäude erhalten zu müssen, sollte auch über den Wert von Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmer nachdenken.

Auch unser Landrat plädiert für eine Sanierung des Gebäudes. Ich glaube aber, wenn er diese Zeilen liest, wird er froh sein, hier nicht arbeiten zu müssen und wird die Sache noch einmal skeptisch durchdenken. Da gibt es nur eine Antwort: Abriss.

Daher ist die Ratsentscheidung für ein Rathaus in Jaderberg in meinen Augen eine notwendige und vernünftige Entscheidung! Der Kreis weiß aber jetzt schon, (...), dass ein Rathaus in Jaderberg auf jeden Fall teurer wird als ein nach Meinung von Fachleuten kaum kalkulierender Um- und Ausbau der krankmachenden Bruchkiste in Jade?

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den NWZ-Wirtschafts-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Wenn der Rat mit deutlicher Mehrheit beschließt, den Standort des Rathauses in die größte Ortschaft der Gemeinde, in der weit über 50 Prozent der gesamten Einwohner der Gemeinde wohnen, zu verlegen und weitere Punkte ebenfalls dafür sprechen, dann ist das gleich rechtswidrig? Und der Gemeinderat lässt sich das gefallen. Merkwürdig! Vielleicht ist das Nachdenken über eine Gebietsreform gar nicht so schlecht.

Heinz Sandersfeld, 26349 Jaderberg

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.