Cuxhaven /Emden Der erste Herbststurm der Saison hat am Freitag in Teilen Niedersachsens Verkehrsbehinderungen verursacht. Auf der Zugstrecke Bremen-Hamburg prallte ein Metronom mit hoher Geschwindigkeit gegen einen umgestürzten Baum. Ein Passagier in einem Rollstuhl wurde durch den Zug geschleudert und schwer verletzt, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. Der Unfall passierte demnach bei Oyten im Landkreis Verden. Eine Notbremsung habe den Zusammenstoß nicht verhindern können, sagte der Sprecher weiter. Die rund 200 Fahrgäste seien mit einem Ersatzzug zurück nach Bremen gebracht worden, berichtete eine Metronom-Sprecherin. Die Strecke war anschließend wieder befahrbar.

Auch anderswo gab es Probleme: Die Deutsche Bahn sperrte wegen eines umgeknickten Baumes die Strecke Bremen-Hamburg. Reisende nach Bremen sollten in Kirchweyhe auf den Regionalverkehr ausweichen, wie ein Sprecher sagte. Der Metronom stellte seine Zugverbindung zwischen Hamburg und Cuxhaven wegen eines Baumes im Gleis in beiden Richtungen ein, wie das Unternehmen mitteilte. Zwischen Cuxhaven und Buxtehude fuhren Busse. Ab Buxtehude konnten die Passagiere die S-Bahn nach Hamburg nutzen.

Die Menschen auf Helgoland blieben durch den Sturm vom Festland abgeschnitten. Der Halunder-Jet ab Cuxhaven sowie die Fähren der Reederei Cassen-Eils von Büsum, Bremerhaven und Cuxhaven fuhren nicht, wie die Reedereien mitteilten. Es fanden auch keine Fahrten zwischen Cuxhaven und der Insel Neuwerk statt.

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Auch der Katamaran zwischen Borkum und Emden verkehrte am Freitag nicht. Als Alternative wurde eine zusätzliche Verbindung mit der Fähre angeboten, sagte Corina Habben, Sprecherin der Reederei AG Ems. Auch am Samstag und am Montag sollte der Katamaran wegen des Wetters nicht eingesetzt werden. „Es kann passieren, dass die Reise für die Passagiere etwas länger als geplant dauert“, sagte Habben. Sie kämen aber auf jeden Fall von und auf die Insel. Die Fähre braucht doppelt so lange wie der Katamaran.

Bei den Fahrplänen von Langeoog, Spiekeroog, Juist und Norderney gab es am Freitag keine wetterbedingten Änderungen. Der Deutsche Wetterdienst warnte für Freitag vor schweren Sturmböen mit einzelnen orkanartigen Böen an der Nordsee.

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