Cloppenburg Historische Maschinen, altes Filmzubehör, Uralt-Räder ohne modernen Schnickschnack, medizinische Instrumente aus längst vergessenen Arztkoffern: Die neue Ausstellung im Museumsdorf Cloppenburg bietet den Besuchern einen Einblick in ländliche Weser-Ems-Gebiete von damals und verknüpft historische Erfindungen mit aktuellen Projekten.

Es sei spannend zu sehen, wie sich die heutigen Lebensbereiche im Vergleich zu der Zeit um 1900 verändert haben, sagte der Landesbeauftragte vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, Franz-Josef Sickelmann, der die Ausstellung zu den Entwicklungen in den ländlichen Räumen gemeinsam mit der Direktorin des Museumsdorfes, Dr. Julia Schulte to Bühne, organisiert hat. Beide begrüßten die rund 100 geladenen Gäste in der Dr. Helmut Ottenjann-Halle.

In der Ausstellung geht es vorrangig um sieben Bereiche, die das Dorfleben damals besonders geprägt haben und immer noch großen Stellenwert haben. Darunter fallen das Wohnen und auch der Strukturwandel, beides gerade jetzt Punkte mit sehr aktuellem Bezug, aber auch Themen wie Nahversorgung, Medizin, Mobilität, Dorfentwicklung und Schule. „In der Kombination von historischen Objekten und aktuellen Projekten im Bereich der Daseinsvorsorge zeigt der Blick in die Geschichte, wie stark die Veränderungen in den Orten gewirkt haben und wie regional darauf reagiert wurde“, erklärte die Museumsdirektorin. Hunderte Projekte mit Informationen zu örtlichen Herausforderungen und Ansprechpartnern in der Region wurden gesammelt. Gleichzeitig bietet sich im Museumsdorf die Möglichkeit, auf das soziale Miteinander in Dorf und Kleinstadt in der Vergangenheit zu gucken.

Konkret geht es in der Ausstellung zum Beispiel um das „Mobile Kino Niedersachsen“ aus Oldenburg, das Dorfgemeinschaftshaus Neustädter Hof (Ovelgönne) oder das Integrative Medienkompetenzprojekt Online-Zeitung für Jugendliche (Oldenburg).

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Das Gebiet Weser-Ems hob Sickelmann im Gespräch mit der NWZ als eine Region hervor, die vieles richtig mache. „Besonders durch viele mittelständische Handwerksbetriebe und den Agrarsektor hat sich die Region im Durchschnitt sehr gut entwickelt“, so sein Fazit. Menschen seien hierhergezogen, es gebe viele Geburten und Arbeitsplätze.

Die erste regionale Ausstellung des Projektnetzwerks Ländliche Räume ist ab sofort zu besichtigen.

Christoph Tapke-Jost Redakteur / Newsdesk
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