Rückblick soll Erinnerung wach halten

Die Chronik „Vom Luftschiffhafen zum Fliegerhorst – 90 Jahre Flugplatz Ahlhorn“ beinhaltet einen geschichtlichen Rückblick, eine Vorschau auf das diesjährige Internationale „Jet-Meeting“ der Jetmodellflieger am 13. und 14. August und einen kurzen Blick auf die ungewisse Zukunft des Fliegerhorstes.

Herausgeber ist die Interessengemeinschaft Jetmodellflieger Fliegerhorst Ahlhorn.

Für die Redaktion zeichnen die ehemaligen Soldaten Dieter Hasebrink, Hermann Wieking und Hartmut Kramer verantwortlich.

Die Gestaltung haben Helmut Böckmann und Dieter Hasebrink vorgenommen.

Die Auflage beträgt 1000 Stück. Alle aktiven Teilnehmer am „Jet-Meeting“ erhalten ein Exemplar. Der Rest wird zum Selbstkostenpreis von 2,50 Euro verkauft.

Die Initiatoren der Chronik erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit der dargestellten Ereignisse. Die aufgezählten Abläufe könnten lediglich einen kleinen Eindruck von den Aktivitäten auf dem Flugplatz wiedergeben, heißt es. Der kleine geschichtliche Rückblick solle die Erinnerung an 90 Jahre Flugplatz Ahlhorn wach halten.

Die Verfasser wollen aber auch die Zukunft im Blick behalten. Eine mögliche Fortsetzung der Chronik ist nicht ausgeschlossen.

von karsten Bandlow AHLHORN/CLOPPENBURG - Rechtzeitig zum großen Jet-Meeting am Wochenende, bei dem sich zum dritten Mal die nationale und internationale Jet-Elite ein Stelldichein in Ahlhorn geben wird, liegt auch eine Chronik über den Fliegerhorst vor.

Nicht allein das kommende Großereignis ist Anlass für den „kleinen geschichtlichen Rückblick“, wie sich die Schrift im Untertitel nennt, sondern vor allem das Alter des Jubilars soll damit gewürdigt werden: Der Flugplatz Ahlhorn ist in diesem Juli 90 Jahre alt geworden. „Vom Luftschiffhafen zum Fliegerhorst“ heißt die von der Interessengemeinschaft Jetmodellflieger Fliegerhorst Ahlhorn herausgegebene Schrift, die Dieter Hasebrink, Hermann Wieking und Hartmut Kramer redaktionell zusammengestellt und gerade bei der Vorstellung des Jet-Meeting-Programms druckfrisch vorgelegt haben. Auf 96 Seiten haben die drei ehemaligen Berufssoldaten die wichtigsten historischen Stationen des Fliegerhorstes bis zum heutigen Tag dokumentiert.

„Angefangen hat alles im Juli 1915. Zwei Herren vom Reichsmarineamt Berlin, der Luftschiffpionier Dr. Hugo Eckener und der Marinebaurat Beck, sollen einen weiteren Ersatzhafen für die Marine-Luftflotte suchen. Nach vielen untersuchten Orten westlich der Elbe geben sie schließlich Ahlhorn den Vorrang. Südlich des Dorfes mit seinen 435 Einwohnern, in der Ahlhorner Heide, haben sie den idealen Platz gefunden...“ So beginnt der Rückblick auf die wechselvolle Geschichte des Fliegerhorstes, in dem viele der Menschen und Maschinen in Bild und Text aufgeführt sind, die hier im Laufe der Zeit eine Rolle gespielt haben.

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Einen angemessenen Platz nehmen in der Schrift natürlich auch die Modellflieger ein, deren Großveranstaltungen in den vergangenen Jahren den Fliegerhorst in der Öffentlichkeit im Gespräch gehalten haben und am 13./14. August wieder nachhaltig in Erinnerung bringen werden. Das wird belegt durch die Grußworte zum „Jet-Meeting“ vom Kommandeur der 4. Luftwaffendivision, Generalmajor Peter Schelzig, vom Kommandeur des Lufttransportkommandos, Generalmajor Hans-Werner Ahrens, und von Großenknetens Bürgermeister Volker Bernasko.

Vergessen wird nicht die ungewisse Zukunft des Fliegerhorstes, der zum Jahresende vom Militär verlassen wird und dessen Nachnutzung weiterhin offen ist. „Wir werden die weitere Entwicklung sehr sorgfältig beobachten und zum 100. Geburtstag des Flugplatzes Ahlhorn möglicherweise eine Fortsetzung unserer Chronik schreiben“, kündigte Dieter Hasebrink aus Cloppenburg an.

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