Betrifft: „Handwerker ziehen in Turnhalle“, NWZ vom 4. Dezember

Nach meiner 30-jährigen Ratsarbeit habe ich vieles miterlebt, und somit kann ich berichten, dass das alte Rathaus in Jade vor den Jahre 1900 gebaut wurde. Eine aufwendige Sanierung ist wegen zu hoher Kosten nicht zu empfehlen. Einige Beispiele dazu führe ich hiermit auf:

Die Seitenwand zur Straße steht schief und ist vom Fundament abgesackt. Die Fenster haben unten zehn Zentimeter und oben zwei Zentimeter Anschlag und stehen total aus dem Lot. Die Steine vom Fundament liegen lose aufeinander, so dass die Pflanzen Wurzeln von Blumen (...) im Frühjahr von draußen durch die Fugen wuchern und im Kopierraum gepflückt werden können. Die Wände in den Arbeitszimmern wurden mit Rigipsplatten vertäfelt, damit keine Pflanzen durchdringen konnten und der Salpeter und die Feuchtigkeit nicht zu sehen sind. Die Wände im Keller sind gerissen, und der Keller ist voll Wasser gelaufen. Auf dem Boden, wo die alten Akten in den Borten stehen, hat man Kunststofffolie gespannt, damit das Regenwasser die (...) Akten nicht verschmutzt.

(...) Der 1972 errichtete Rathaus-Neubau steht auf einem Deich und wurde nicht gerammt. Die Folge war, dass die Betonplatte von der Schwere des Gebäudes riss. Zuerst sackte der Giebel ab. Nun wurde das Zimmer des Gemeindedirektors teilweise vertäfelt, um entstandene Risse zu verdecken (...).

Vorzuschlagen wäre, das 1972 erbaute Bürogebäude als Treffpunkt für Jugendliche zu nutzen, da das Gebäude im Mittelpunkt der Gemeinde steht. Von den Jugendlichen wäre es bequem auch mit den Fahrrad zu erreichen (...).

Wenn auch noch die Meinung besteht, das Gemeindebüro gehört in die Mitte der Gemeinde, kann ich eh nur empfehlen, dass das Büro dorthin gehört, wo die meisten Menschen wohnen und das ist nun mal in Jaderberg. Und hier steigt die Einwohnerzahl noch stetig. Denn viele Bürger ziehen (...) nach Jaderberg und verlassen ihren ausgestorbenen Ort.

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Heinz Sandersfeld

26349 Jaderberg

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