Betrifft: „Olantis-Tickets bis zu 43 Prozent teurer“ (NWZ vom 7. März)

(...) Vertretbar finde ich vier Euro für „mal eben schwimmen“ keinesfalls mehr. Das wären noch vor wenigen Jahren fast acht DM gewesen. Wer hätte schon mal eben acht Mark für zwei Stunden schwimmen ausgegeben?

Wohl kaum jemand. Aber der Euro verniedlicht da vielleicht auch ein wenig und erleichtert eine solche Preisfestsetzung. Zumindest nach dem Pressebericht scheint die Erhöhung aber auch nicht einmal geboten zu sein. 66 bis 80 Prozent nutzen das Kurzschwimmerangebot. Bei 576 000 Besuchern waren also – nehmen wir mal rund 70 Prozent an – 403 200 Gäste Kurzschwimmer. Diese sollen nun 1,20 Euro mehr bezahlen. Macht 483 840 Euro.

Erstaunlich, wo doch das saldierte Gesamtergebnis des Olantis-Bades „nur“ 115 000 Euro unterhalb der Kalkulation liegt. Folglich soll anscheinend entweder ein gehöriger Überschuss gegenüber der Ursprungskalkulation erzielt werden oder Sie rechnen von vornherein mit einer gehörigen Anzahl abwandernder Badegäste. Beides dürfte wohl kaum dem Image und der Aufgabenstellung eines Oberzentrums gerecht werden. (...)

Wie dem auch sei, sollten Sie abwandernde Badegäste einkalkuliert haben, so haben Sie – was meine Person angeht – richtig gelegen. Ich werde das Olantis-Bad bei diesen Preisen nicht mehr betreten. (...) Die Umlandbäder werden es Ihnen danken.

Carsten Harings

Oldenburg

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Vielen Dank Herr Matti, dass durch die stolze Anhebung der Eintrittspreise für Kurzschwimmer viele vom Schwimmen im Olantis Huntebad abhalten werden. Damit ist das Parkplatzproblem hervorragend gelöst. Wer sowieso ins Auto steigen muss, um zum Schwimmbad zu fahren, wird jetzt gleich zum preiswerten Bad nach Rastede fahren.

Unsere Stadt Oldenburg braucht sich nicht mehr um weitere Parkplätze am Olantis zu sorgen, und die Gemeinde Rastede freut sich über die steigenden Benutzerzahlen. (...)

Hans Jost Schütte

Oldenburg

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Das hätte man sich doch schon an fünf Fingern abzählen können!!! Warum wohl hat Herr Matti das Stadtteilbad in Kreyenbrück schon vorab für die Öffentlichkeit schließen lassen? Nun kann keiner mehr ausweichen und ist als „Kurzschwimmer“ verdonnert, einen wirklich unakzeptablen Preis zu zahlen. Somit werden weitere Gäste in die Bäder der Umlandgemeinden abwandern.

So geht man eigentlich nicht mit den Bürgern der Stadt um, aber das scheint bei uns in Oldenburg ja schon ein Normalzustand zu sein. Sehr schade!

Karin Stolle

Oldenburg

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