BREMERHAVEN Der auf Bäderbau spezialisierte Architekt Enno Dohrn aus dem Ammerländer Kurort Bad Zwischenahn hatte 2002 den richtigen Riecher. Gemeinsam mit dem Bremerhavener Landschaftsplaner Jens Radeck wandelte er das bereits 1975 erbaute Hallenbad Süd in das heutige Bad 2 um, stattete es mit hohem Erlebniswert und modernem Wellnesskonzept aus.

Zwei Jahre dauerte dieser Umbau in der Seestadt, dann war das ehrgeizige Projekt realisiert. Das ist inzwischen zehn Jahre her. Grund genug, für die Bädergesellschaft Bremerhaven, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Und die fällt recht erfreulich aus: Das Bad 2 wurde seit seiner Wiedereröffnung von mehr als 1,2 Millionen Bade- und Saunagästen besucht. Die meisten kommen aus der Seestadt selbst, aber auch im Umland gibt es einige „Wasserratten“, die schon länger zu den treuen Stammgästen der Sport- und Freizeiteinrichtung gehören.

In dem einst als „technisch verbraucht“ eingestuften Hallenbad von der Stange stehen heute eine deutlich vergrößerte Wasserfläche, ein vielseitiger „Aqua-Kurs“ mit Sauna- und Fitnesseinrichtungen im Mittelpunkt. Und weil die Nachfrage nach Fitness und Wellness ständig wächst, glaubt man bei der Bädergesellschaft wahrscheinlich zu recht daran, alles richtig gemacht zu haben.

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Als kleines Dankeschön haben sich die Betreiber nun ein spezielles Programm ausgedacht, das den Titel „Wohlfühlwochen“ trägt und von Sonntag, 4. März, bis einschließlich 31. März angeboten werden soll. In jeder Woche gibt es diese Zusatzleistungen zu ganz unterschiedlichen Themen.

Die Bäderlandschaft in Bremerhaven hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder verändert. Einschneidendster Schritt war seinerzeit sicherlich die Entscheidung, das alte Stadtbad abzureißen. Hier steht heute die Fachhochschule Bremerhaven.

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