RASTEDE Einen unerwarteten Höhepunkt gab es am Freitagabend auf dem Landesturnier in Rastede. Was im Programmheft lediglich als Showprogramm der Holler Damensattel-Quadrille angekündigt worden war, entpuppte sich als eine spektakuläre Präsentation eines überlebensgroßen Reiterstandbilds des Oldenburger Grafen Anton Günther auf seinem legendären Pferd „Kranich“.

Horst Milde, ehemaliger Landtags- und Regierungspräsident sowie früherer Oberbürgermeister Oldenburgs, sprach davon, dass ein alter Traum nun Wahrheit geworden sei. Schon 1840 und 1900 hätte es Initiativen für ein Anton-Günther-Denkmal gegeben.

Tief beeindruckt zeigten sich auch die Gäste eines Empfangs, zu dem der Oldenburger Autozulieferer Jürgen Viertelhaus (Vierol AG) eingeladen hatte. Zu den 200 Anwesenden aus Politik und Wirtschaft gehörten unter anderem Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring, die Staatskanzlei-Chefin Christine Hawighorst und Verteidigungs-Staatssekretär Thomas Kossendey.

Wo die Bronzearbeit künftig stehen wird, ist noch nicht entschieden. In Auftrag gegeben und finanziert wurde das Reiterstandbild von Klaus Dirks und seiner Familie sowie Bernd Eylers. Klaus Dirks ist Inhaber der Modeketten „Buddelei“ und „Gina Laura“, leidenschaftlicher Oldenburger und Reiter aus Passion. Das neue Standbild will er auch mit einem entsprechenden Anton-Günther-Wanderpreis verbinden, der die Bedeutung des Landesturniers Rastede langfristig unterstreichen soll.

Bernd Eylers lebt jetzt in Hude, stammt aus Oldenburg und war sein Leben lang der Reiterei eng verbunden. Seine berufliche Entwicklung begann er als Gestütsmeister auf Schlenderhan bei Köln, später wurde er erfolgreicher Pferde-Fotograf. Eylers ist außerdem Inhaber einer Werbeagentur, die sich auf Reitsport und Pferdezucht spezialisiert hat.

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Mehr als eine Tonne wiegt die Bronzeskulptur von Graf Anton Günther auf seinem berühmten Pferd „Kranich“. Entworfen wurde die Arbeit von dem Dresdner Künstler Walter Hilpert, der vor mehr als einem Jahr mit dem Standbild begonnen hat. Vorlage war das Wandbild aus der Oldenburger Innenstadt.

Das Werk besteht aus etwa 20 Einzelteilen, die vor sechs Wochen in einem Metallbetrieb in Schleswig-Holstein gegossen wurden. Die besondere Herausforderung solcher Arbeiten besteht darin, die Bronzeteile so zu verbinden, dass keine Nähte sichtbar sind.

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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