Betrifft: Diskussion um die Umgehungstrasse der Strecke Oldenburg-Wilhelmshaven.

Es wird mit dem Jahrhundertbau des Jade-Weser-Ports für die Zukunft investiert. Die Anbindung an das Hinterland soll auf einer um 1870 gebauten Strecke führen. (...) Also muss man doch auch die Streckenführung für die Zukunft planen und investieren, wenn doch alles wächst wie man liest und überall Baugebiete entstehen z.B. am Alexanderhaus und in Metjendorf. Dort werden ca. 3000 Menschen wohnen, von denen werden ca. 2000 motorisiert sein, dann ist das Chaos in und um Oldenburg voraussehbar.

Die Bahn will mit einer uralten Stecke Gewinne machen, den wirtschaftlichen Schaden wird der Bürger tragen, durch Wartezeiten an den Schranken für Handwerker, Taxen, Feuerwehr, Rettungsdienst usw.. Menschen, die unglücklich wohnen, stehen aufs Jahr bezogen einige Tage nur an den Schranken. Wertverluste für Immobilien sowie Gesundheitsschäden wegen Schlafstörung sind der Preis dafür. Es gibt ein Oldenburg rechts und eins links der Bahnstrecke.

(...) Nun sollte man wieder für die Zukunft investieren, wie schon oft vorgeschlagen eine Transportstrecke um die Gemeinden an der A29 entlang planen. Die vorhandene Strecke könnte als S-Bahnstrecke ausgebaut werden, weil ja möglichst viele Bürger und Berufspendler mit den öffentlichen Verkehrsmittel fahren sollen. Wenn z.B. die neue Brücke 150 Millionen kosten soll, dazu alle Umbauten an der Strecke (Bahnübergänge usw.), dann sollte man lieber in eine ordentliche Streckenführung investieren.

Was jetzt an der vorhandenen Strecke geplant wird ist Murks, Pfusch, rausgeworfenes Geld und schade um das verbaute Material. (...)

Karl-Heinz Friese

Oldenburg

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Zwei Oldenburger Dauerthemen gehen mir langsam auf die Nerven, zumal z.T. unsachlich und in Unkenntnis argumentiert wird. Da ist zum Einen der Jade-Weser-Port. Natürlich bin ich auch für eine Umgehungsstrecke. Aber man löst das Lärmproblem doch nicht, indem man es den Leuten in der Wesermarsch aufbürdet.

Hier muss weiträumiger gedacht werden. Dann ist immer von einem „zweigleisigen Ausbau“ der Strecke nach Wilhelmshaven die Rede. Die Strecke ist zu einem großen Teil zweigleisig. Wichtig ist aber, dass die Trasse noch vorhanden ist. Das zweite Gleis muss also „nur gelegt“ werden. Das dauert ca. ein Jahr. Beim Bau einer Umgehungsstraße muss geplant werden, es müssen Grundstücke erworben werden usw.. Das dauert viele Jahre, falls das Projekt überhaupt zustande kommt.

Das zweite Thema sind die Innenstadt-Parkplätze. Es gibt genügend Parkplätze. Wenn man dem Parkleitsystem glauben kann, dann waren noch nie alle Parkplätze in der Innenstadt belegt. Für die Kaufleute sind offenbar nur Autofahrer als Kunden interessant. (...)

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Wilfried Jankowski

Oldenburg

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