Hofheim (dpa) - Verbraucher können seit heute Ikea-Möbel in fünf Häusern des Unternehmens in Deutschland zurückgeben. Sie erhalten dafür einen Warengutschein im Wert von bis zu 50 Prozent des Neupreises, aber kein Bargeld.

Einen großen Ansturm wegen der Aktion erwartete Ikea nach eigenen Angaben nicht. Der Test ist zunächst auf Möbel besonders beliebter Produktgruppen beschränkt und soll dem Unternehmen zufolge der Nachhaltigkeit dienen.

Verbraucher können sich im Internet schlau machen, ob ihre Möbelstücke für einen Verkauf in Frage kommen. Sie erhalten dann eine unverbindliche Preis-Offerte. Mit dem aufgebauten Produkt müssen sie im Markt erscheinen, wo es noch einmal in Augenschein genommen wird.

Die Möbelhaus-Kette will nur Waren im "einwandfreien bis guten Zustand" annehmen. Die erworbenen Gebrauchtmöbel vermarktet Ikea anschließend in seinen "Fundgruben" - ohne Preisaufschlag, aber mit zusätzlicher Mehrwertsteuer.

Die Aktion wird zunächst in den Ikea-Häusern Berlin-Lichtenberg, Siegen, Kaarst, Hannover-Expo Park und Würzburg erprobt. Zum Verlauf will sich das Unternehmen voraussichtlich in der kommenden Woche äußern. Andere Handelsketten insbesondere aus dem Textilgeschäft bieten ähnliche Initiativen an.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.