Oldenburg /Vechta Die Private Fachhochschule für Wirtschaft und Technik (FHWT) ist am Montagabend mit dem „Oldenburger Wirtschaftspreis – Im Gedenken an Dr. Hubert Forch“ ausgezeichnet worden. Mit dem mit 5000 Euro dotierten Preis werde eine Einrichtung gewürdigt, die sich „in besonderer Weise um die Region und deren wirtschaftliche Entwicklung verdient gemacht habe“, sagte Professor Dr. Heinz-W. Appelhoff, Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftlichen Vereinigung Oldenburg „Der kleine Kreis“ bei der feierlichen Preisverleihung im Oldenburger Horst-Janssen-Museum.

In seiner Laudatio hob Dr. Josef Schlarmann, ehemaliger Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, die besonderen Kennzeichen der FHWT mit ihren drei Standorten in Vechta, Diepholz und Oldenburg hervor. „Wichtigstes Merkmal ist die Ausbildung im dualen System““, sagte Schlarmann. Hier sei die Fachhochschule, die 1989 zunächst als Berufsakademie gegründet wurde, „Vorreiter“. Der Praxisteil sei „integraler Bestandteil“ des Studiums.

Bemerkenswert sei auch die Finanzierung der privaten Fachhochschule, die zurzeit von rund 650 Studierenden in sechs Studiengängen besucht wird. Die FHTW trage sich allein durch Studiengebühren und Zuschüsse der Gesellschafter, betonte Schlarmann. Es würden keinerlei Landes- oder Bundesmittel fließen.

Schlarmann und Appelhoff würdigten auch das Wirken des FHWT-Präsidenten Professor Dr. Jons T. Kersten, der die Fachhochschule „fast ein Vierteljahrhundert entscheidend geprägt“ (Appelhoff) habe. Er sei „ein Spiritus Rector im wahrsten Sinne des Wortes“, meinte Schlarmann.

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„Der Erfolg hat viele Väter“, betonte Kersten, der den Preis für die FHWT entgegennahm. Er dankte den Gründern der Fachhochschule, die auf eine private Initiative aus der regionalen Wirtschaft zurückgeht; den sieben Gesellschaftern, die die FHWT tragen; den privaten und kommunalen Zuschussgebern und der Mannschaft der FHWT, die die Idee hinter der Hochschule immer wieder mit Leben füllen würden. Die Idee sei eine „neue Qualität der Wirtschaftsförderung, nämlich Wirtschaftsförderung durch Qualifizierung“, so Kersten.

Und der Weg der FHWT sei längst noch nicht zu Ende, so Kersten. Zum einen sei an allen drei Standorten zuletzt kräftig in Labors und Erweiterungsgebäude investiert worden. Und zum anderen seien die Studiengänge an der FHWT zuletzt so gefragt gewesen wie noch nie. „Wir schauen voll Zuversicht in die Zukunft“, sagte Kersten.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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