OLDENBURG Der Sturm „Kyrill“ hat sich in der Bilanz der Gegenseitigkeit Versicherungen Oldenburg (GVO) zwar deutlich niedergeschlagen. Dennoch sei ein „angemessener Jahresüberschuss“ in Höhe von 0,4 Millionen Euro erzielt worden, der eine weitere Risikovorsorge und Stärkung der Sicherheitsmittel ermögliche, teilte der Vorstand mit.

Im dritten Jahr in Folge stiegen die Beitragseinnahmen der GVO, die als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit organisiert sind. Konkret wuchsen die Beitragseinnahmen um 2,3 Prozent auf 15,2 Millionen Euro. Rund zehn Prozent davon seien für Schäden durch „Kyrill“ aufgezehrt worden. Zugleich hätten die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb gesenkt und „positive Abwicklungsergebnisse aus Vorjahresschäden“ verbucht werden können. Die kombinierte Schaden- und Kostenquote lag bei 88,8 Prozent.

2007 sei auch geprägt gewesen durch gezielte Investitionen in den Vertrieb und selektive Zeichnungspolitik. Kostensenkungen seien fortgesetzt worden. Die Erträge aus Kapitalanlagen stiegen auf 0,7 (0,4) Millionen Euro.

Man sei zuversichtlich, das ertragsorientierte Wachstum fortsetzen zu können, so der Vorstand. Kerngeschäft der GVO ist die Landwirtschaft. Auch bei Privatkunden und Gewerbe wird aber moderates Wachstum erwartet.

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Die Mitgliedervertreter-Versammlung der GVO hat am 8. Juli Heidrun Klockgether aus Rastede in den Aufsichtsrat der Gesellschaft gewählt. Sie ist Diplom-Agraringenieurin und war bisher bereits in der Mitgliedervertretung der GVO tätig. Sie ist Nachfolgerin von Reinhard Köser, Verleger aus Oldenburg, der nach mehr als 10jähriger Tätigkeit im Aufsichtsrat der GVO sein Amt aus Altersgründen niedergelegt hat. Dem Aufsichtsrat gehören nun an: Godehard Vogt (Vorsitzender), Georg Glup (stellv. Vorsitzender), Jan-Dieter Bruns, Friedrich Jahncke, Heidrun Klockgether, Prof. Dr. Dietmar Pfeifer. Vorstände sind Gernold Lengert und Dr. Rolf-Peter Illigen.

Geschäftsbericht im Internet unter www.g-v-o.de

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