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Toulouse Der Flugzeugbauer Airbus bereitet sich nach der herben Produktionskürzung in der Corona-Krise auf mögliche Steigerungen ab kommendem Sommer vor. Die Zulieferer sollten sich dafür rüsten, dass Airbus die Produktion seiner Mittelstreckenjets der A 320-Familie von derzeit 40 Maschinen wieder auf bis zu 47 Exemplare pro Monat hochfahre, erklärte ein Konzernsprecher am Freitag.

Ob es dazu komme, hänge aber von mehreren Voraussetzungen ab. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Airbus wolle seinen Zulieferern aber eine Planungsgrundlage geben.

Airbus hat seine Verkehrsflugzeug-Produktion wegen des Einbruchs im Flugverkehr und der Notlage vieler Fluggesellschaften um rund 40 Prozent heruntergefahren. Dies sollte vorerst für etwa zwei Jahre gelten. Von den Mittelstreckenjets der A 320-Reihe baut der Hersteller statt rund 60 vorläufig nur noch 40 Exemplare pro Monat. Dabei soll es dem Sprecher zufolge auch bis nächsten Sommer bleiben.

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Bei den Großraumjets für die Langstrecke sind die Kürzungen noch deutlicher ausgefallen. Airbus erwartet, dass sich die Nachfrage in diesem Segment erst merklich später erholt als bei den Mittelstreckenjets.

Die Überlegungen zum Hochfahren der Produktion im nächsten Jahr dürften auch an Flugzeugbaustandorten von Airbus und der Tochter Premium Aerotec (PAG) im Nordwesten aufhorchen lassen. Dort fürchten zurzeit viele für 2021 einen weiteren Personalabbau und ab dem Frühjahr auch Kündigungen.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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