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Einsatz der Seenotretter
Kleinflugzeug stürzt zwischen Norderney und Festland in Nordsee

Oldenburg Der Westen habe bei seinem Kampf gegen die Terror-Miliz Islamischer Staat (IS) schwere Fehler gemacht. Das betonte Jörg Armbruster, ehemaliger Korrespondent der ARD für den Nahen und Mittleren Osten, beim traditionellen Schlossabend der Wirtschaftlichen Vereinigung Oldenburg – Der Kleine Kreis.

So hätte man die wirtschaftliche Basis des IS zerstören sollen. Es gehöre „zu den Dingen, die ich nicht verstehe, dass man nicht viel früher gegen die Einkommensquellen vorgegangen“ sei, sagte Armbruster. So hätte man etwa Transportkapazitäten zerstören können, meinte der Experte vor mehreren Hundert Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung der Region.

Ein Ziel der Intervention in Syrien müsse sein, den IS quasi von Ressourcen abzuschneiden. Das sei „zu meiner Verwunderung noch nicht passiert“, sagte Armbruster. Immerhin sei die Grenze zur Türkei mittlerweile „stärker versiegelt als vorher“. Die Lage in Syrien biete „wenig Hoffnung“, bilanzierte Armbruster, der lange in der Region gearbeitet hatte.

Beim Schlossabend des Kleinen Kreises, zu dem wie gewohnt eine humorvolle Replik auf Plattdeutsch mit Ludger Abeln (Sprecher von VW Emden) gehörte, wurden 25 200 Euro gespendet. Mit dem Erlös werden regionale Einrichtungen unterstützt. Dies sind laut Professor Dr. Heinz-W. Appelhoff, dem Vorstandsvorsitzenden des Kleinen Kreises, in diesem Jahr:

Das  Hospiz St. Peter in Oldenburg, das seit 20 Jahren besteht und ebenso lange gefördert wird; der Verein „pro:connect“, der Flüchtlinge und regionale Firmen zusammenbringen will; die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg, speziell für das Projekt „Kunst im Quartier“, das Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderungen ermöglicht; das St.-Vincenzhaus Cloppenburg mit sonderpädagogischer Förderung und heilpädagogischer Erziehung für 150 Jugendliche.

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Appelhoff riet dazu, dass Asylbewerber früh Zugang zum Arbeitsmarkt und zur Ausbildung erhalten sollten. Deutschland sei auf Zuwanderung angewiesen. „Aber wir brauchen dringend eine zielgerichtete Einwanderungspolitik“, mahnte er. Appelhoff wies auch auf die neue, mit dem Institut IÖB aufgelegte Broschüre „Motor Mittelstand“ hin. Zielgruppe seien Schüler, Studenten, Azubis.


 Kontakt:     www.kleinerkreis.de 
Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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