Stuttgart Kommunale Unternehmen sind sehr zurückhaltend bei der Veröffentlichung der einzelnen Managergehälter. Bei 80,3 Prozent der Unternehmen wird die Vergütung nicht offengelegt, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Studie der Zeppelin Universität Friedrichshafen in Stuttgart hervor. Im Durchschnitt geben demnach bundesweit nur 16,2 Prozent der Betriebe die Verdienste ihrer Top-Führungskräfte bekannt.

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Der Wissenschaftler Ulf Papenfuß vom Lehrstuhl für „Public Management & Public Policy“, sagte, börsennotierte Unternehmen müssten bereits seit 2005 offenlegen, was ihre Manager verdienten. Nicht in allen Bundesländern gebe es bislang aber solche Regelungen für öffentliche Unternehmen. Entsprechende Gesetze gibt es beispielsweise in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern oder auch Nordrhein-Westfalen.

Die Offenlegung sei in den Stadtstaaten Hamburg (65,5 Prozent), Berlin (42,3 Prozent), Bremen (37,8 Prozent) und in den nordrhein-westfälischen Stadt- und Landkreisen (34,4 Prozent) deutlich höher als in anderen Bundesländern. Im Mittelfeld liegen den Angaben zufolge Bayern mit 10,2 und Baden-Württemberg mit 8,4 Prozent. Schlusslichter seien Thüringen (3,6 Prozent), Rheinland-Pfalz (1,3 Prozent) und Brandenburg mit 0,8 Prozent. In Deutschland gibt es nach Angaben der Wissenschaftler über 16 000 öffentliche Unternehmen, 6137 wurden davon in der Studie untersucht.

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